Anschlag auf Kreisbüro und Vandalismus im Wahlkampf
Seit dem 02.08.2025 wird in der Mehrzahl der Kommunen und Kreise in NRW plakatiert. Auch Die Linke NRW, deren Mitglieder das Plakatieren selbst organisieren, ist mit ihren Plakaten schon an vielen Laternen und Wänden vertreten. Kaum eine Woche später muss Sebastian Merkens, Wahlkampfleiter und Landesgeschäftsführer Die Linke NRW feststellen, dass es noch nie so schnell mit der Zerstörung von Materialien ging wie bei diesem Wahlkampf.
„Wir bekommen aus fast allen Kreisverbänden die Rückmeldung, dass viele Plakate schon jetzt abgerissen, übermalt oder beklebt worden sind. Besonders zu erwähnen ist dabei Düsseldorf, wo es insbesondere zu Gewaltandrohungen auf die Kandidierenden gekommen ist oder Mönchengladbach, wo schon 1/3 der aufgehangenen Plakate zerstört oder beschmiert worden sind.“, berichtet Merkens. Zeitgleich gab es am Mittwoch, den 06.08., einen Anschlag auf das Büro des Kreisverband Aachen, bei dem die Fensterscheiben eingeschlagen worden sind.
„Das politische Klima ist rau“, so Merkens „Und wir haben eine Krisenkommunikation auf Landesebene eingerichtet. Das Hauptaugenmerk liegt jetzt auf dem Schutz unserer Mitglieder und Sichtbarkeit herzustellen.“ Grundsätzlich gilt. Wir lassen uns von Angriffen auf unsere Partei und unseren Wahlkampf nicht einschüchtern, die Bereitschaft gemeinsam auf die Straße zu gehen bleibt. Das werden wir miteinander überstehen, denn der gemeinsame Traum vom besseren Leben für alle lässt sich dadurch nicht aufhalten. Eine Empfehlung an die Kreisverbände sieht vor, jedes zerstörte Plakat bei der Polizei zur Anzeige zu bringen.

