Ausstellung: Fukushima, Tschernobyl und wir
Mittwoch, 28. Februar 2018

DIE LINKE Mönchengladbach zeigt in ihren Räumen auf der Hauptstraße 2 ab Montag, den 5.3., eine Ausstellung der Umweltschutzorganisation „.ausgestrahlt“. Anlass ist der siebte Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11.3., zu dem es im Rahmen der Ausstellung auch eine Veranstaltung mit dem Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel gibt.

Die Ausstellung umfasst 15 Plakate zu Fakten und Folgen der beiden schlimmsten Reaktorunfälle bisher. So wird von den hunderttausenden Aufräumarbeiter*innen erzählt, deren Leben und Gesundheit Tschernobyl ruiniert hat. Ebenso wird von den kranken und heimatlosen Kindern aus Fukushima berichtet. In Bild und Text wird gezeigt, wie 1986 der radioaktive Fallout über ganz Europa niederging und bis heute strahlt. Und es geht um Japan heute, wie vergeblich versucht wird, den kontaminierten Boden von Fukushima flächendeckend abzutragen.

Die seit 2008 bundesweit tätige Anti-Atom-Organisation „.ausgestrahlt“ schreibt zu ihrer Ausstellung: „Überall wo Atomkraftwerke stehen, ist eine Kernschmelze jederzeit möglich. Wer weiter auf Atomkraft setzt, muss Fukushima und Tschernobyl vergessen und dieses Atomrisiko verdrängen. Diese Ausstellung hält dagegen.“

Die Ausstellung kann die nächsten Wochen am Rosa-Luxemburg-Platz (Hauptstraße 2, 41236 Mönchengladbach) am Montag und Dienstag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Donnerstag und Freitag von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr besucht werden.

Zusätzlich gibt es am eigentlichen Jahrestag, am Sonntag 11.3. ab 11:00 Uhr, für alle Interessierten ein „2. Frühstück mit Süppchen“ zu dem auch der Sprecher für den Atomausstieg der Linksfraktion im Bundestag kommt. Hubertus Zdebel wird in einem etwa 45-minütigen Vortrag die Zusammenhänge von "Klima und Kapitalinteressen" beleuchten und dabei den Bogen zu Fukushima und zurück zur Situation in Deutschland spannen. Somit wird es auch um die Urananreicherungs-Fabriken in Gronau und Lingen gehen. Danach gibt es eine lockere Gesprächsrunde.

Der Eintritt zu Ausstellung und Veranstaltung ist selbstverständlich kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.