DIE LINKE erinnert an Antihomophobie - Tag am 17.05.
Dienstag, 13. Mai 2014

Am 17.5. ist wie jedes Jahr der Antihomophobie-Tag, angelehnt an den abgeschafften Paragraphen 175, welcher früher die Homosexualität unter Strafe stellte. Noch heute erleiden in vielen Ländern Nicht-Heterosexuelle Diskriminierungen bis hin zur Todesstrafe. Um dies zu Gedenken und zu Erinnern, zelebriert der Kreisverband in Mönchengladbach diesen Tag auf seine eigene Art und Weise.

Die Mitglieder fertigen deswegen 175 Regenbogenschleifen von Hand an und verteilen diese an diverse soziale Einrichtungen und am 31.5. in Düsseldorf auf dem Christopher-Street-Day. "Bereits im letzen Jahr haben wir Kleinigkeiten verteilt und den Christopher-Street-Day in Düsseldorf unterstützt. Wir hoffen daher, dass auch diesmal wieder viele Mönchengladbacher parteiübergreifend an dieser wichtigen Kundgebung im Zeichen der Toleranz und des Verstehens teilnehmen werden", sagt der Oberbürgermeisterkandidat der Linken, Torben Schultz.

Die Linke ruft daher die Bürgerinnen und Bürger zur Solidarität und zur Akzeptanz auf. "Jeder Regenbogenschleifenträger bekundet dies optisch. Heterosexualität ist nicht die einzige Lebensform! Wir wünschen uns Regenbogenfamilien und Vielfalt, statt Einfalt. Auch weitere Themen wie das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare dürfen nicht weiter hinter einer verstaubten Morallehre versteckt werden", erklärt auch Yonca Ilbayi, Vorstandsmitglied der Partei.

DIE LINKE will, dass gleiche Rechte für alle gelten. Die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi-/Pansexuellen, Transsexuellen, Transgender und Intersexuellen sollte daher nicht mehr zur Diskussion stehen, denn die sexuelle Selbstbestimmung ist Menschenrecht.