DIE LINKE. kritisiert verdeckten Wahlkampf seitens FDP-Politiker
Montag, 15. April 2013

Am 14.04.2013 wurde im Extra-Tipp ein Leserbrief von Manfred Groth mit dem Titel „Innung stellt sich der Ampel“ veröffentlicht. Im Zusammenhang „Rauchverbot im Gastronomiebereich“ vertritt er die Ansicht, dass „Wenn alle Raucher, die durch den Gesetzgeber gegängelt und bevormundet werden, nicht mehr die Parteien wählen würden (SPD und Grüne) sondern die Opposition CDU und FDP, dann würde das Rauchverbot wieder aufgehoben“.

In dem Artikel wurde nicht vergessen das von Manfred Groth vertretende Ehrenamt als Obermeister der Konditoren-Innung zu erwähnen – wohl aber seine über 15 Jahre anhaltende Mitgliedschaft in der FDP. So sitzt Manfred Groth z.B. als stellvertretendes Mitglied für die Ampelkooperation gelegentlich im Vergabeausschuss der Stadt Mönchengladbach und arbeitet sowohl im FDP-Landesfachausschuss für Wirtschaft und Arbeit als auch für „Mittelstand und Energie“ mit.

Mit dem Wissen über die FDP-Mitgliedschaft, bekommt der Beitrag von Manfred Groth eine ganz andere Qualität und vermittelt eher den Charakter eines verdeckten Wahlkampfes als eine persönliche Meinung - schließlich sollte Herrn Groth bewusst sein, dass das erste Nichtraucherschutzgesetzes aus dem Jahr 2008 durch die damals amtierende CDU / FDP Regierung im Landtag beschlossen wurden ist. Daher ist eine Aufhebung des Rauchverbotes durch eine zukünftige CDU / FDP – Regierung unwahrscheinlich.