Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung
Mittwoch, 18. April 2007

Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung statt unverbindlicher Sonntagsreden!
Die WASG NRW hält die Initiative der Bundesfamilienministerin zur Schaffung von bundesweit 500.000 zusätzlichen Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren für unzureichend. 

Nur jedes dritte Kind könnte wenn überhaupt berücksichtigt werden. „Zudem droht die Initiative der Ministerin im unverbindlichen Nirvana zu enden“, so die frauenpolitische Sprecherin der WASG NRW, Edith Fröse. „Nicht Sonntagsreden helfen den berufstätigen Frauen und Männern weiter, es kommt auf einen einklagbaren Rechtsanspruch an“.

Die von den Finanzpolitikern der großen Koalition vorgebrachten Argumente, Kinderbetreuung unter den Finanzvorbehalt zu stellen, kritisiert die WASG-Landessprecherin Katharina Schwabedissen scharf. „Ob für Kriegseinsätze in Afghanistan oder für Tornados im Irak – hierfür stehen jederzeit Gelder bereit. An fehlenden Finanzen kann es also nicht liegen“, so Schwabedissen weiter.

Die WASG NRW fordert die Landesregierung in NRW auf, den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung für unter dreijährige Kinder sicherzustellen.