Armut in NRW nimmt weiter zu
Dienstag, 8. Mai 2007
NRW-Ministerium legt Sozialbericht 2007 vor
Die Armut in NRW weitet sich aus. Rund 2,6 Millionen Menschen sind arm und haben weniger als 615 Euro im Monat zur Verfügung. Im Sozialbericht 2007, den Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch (09.05.07) vorstellte, zeichnen die aktuellen Zahlen ein Bild, das nicht gerade hoffen lässt.

4,3 Prozent der Bevölkerung in NRW gelten dem Bericht zufolge als "einkommensarm": Ihr Einkommen beträgt weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens der Gesamtbevölkerung in NRW. Im Jahr 2005 lag die Armutsgrenze bei 615 Euro. Der Trend dabei weist, verglichen mit dem ersten Sozialbericht von 2004, eindeutig nach unten. Besonders für Kinder, Alleinerziehende, Zuwanderer und Langzeitarbeitslose hat sich die Situation deutlich verschlechtert. Als reich gilt dagegen, wer pro Jahr ein Bruttoeinkommen ab rund 79.300 Euro vorweisen kann.

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