Zerschlagung der WestLB
Montag, 9. Juli 2012

Pressemitteilung DIE LINKE. NRW:
Zerschlagung der WestLB: Milliardenkosten werden sozialisiert - Millionen "Abfindungen" privatisiert

Der Verlust von 2000 Arbeitsplätzen im Zuge der Zerschlagung der WestLB zu Lasten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler wird jetzt Realität bei der Einigung über die milliardenteure Abwicklung der ehemaligen Landesbank. Nicht nur die reine Abwicklung wird jetzt direkt drei Milliarden Euro kosten, davon eine Milliarde für NRW, sondern auch für den Verlust von mindestens 2000 Arbeitsplätzen müssen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler aufkommen.

Banken wie die Hessische Landesbank (Helaba) sichern sich die profitablen Filetstücke, die unverdaulichen Reste müssen das Land und die kommunalen Sparkassen schlucken und finanziell dafür gerade stehen.

Die Zocker in den Vorständen der Bank, die für Milliardenverluste verantwortlich sind, haben sich mit Millionen "Abfindungen" in den Ruhestand schicken lassen. So wurden Millionen privatisiert und jetzt werden Verluste von mindestens 18 Milliarden Euro sozialisiert.

"Die von mir seit langem geäußerten Prognosen“, so Sagel, „werden damit noch übertroffen. Dies ist ein gezielter Wahlbetrug, denn diese enormen finanziellen Auswirkungen waren bereits auch vor der NRW-Landtagswahl am 13.Mai bekannt, wurden aber bewusst verschwiegen."