Fetisch Mobilität
Montag, 12. April 2010

Totalschaden. Das Autohasserbuch
Von Klaus Gietinger

Klaus Gietinger, studierter Soziologe, Theater- und Filmregisseur, ist jW-Lesern vor allem bekannt durch seine historischen Arbeiten zu Rosa Luxemburg. Heute erscheint von ihm im Frankfurter Westend Verlag ein Buch, das sich mit der globalen Kfz-Gesellschaft befaßt. Es liefert allerneueste Fakten und Analysen zu den Folgekosten des Autowahns und schlägt Wege aus der Sackgasse vor. Wir veröffentlichen daraus ein um Fußnoten und einige Passagen gekürztes Kapitel. Am kommenden Dienstag stellt der Autor sein Buch in der Sendung »Menschen bei Maischberger« (ARD, 22.45 Uhr) vor.

Wer das Auto meint, spricht in der Regel über Mobilität. Mobilität, darin sind sich Automanager, Gebrauchtwagenhändler, Bischöfe, Schwarze, Gelbe, Grüne, Rote oder auch grenzdebile Bundespräsidenten einig, sei das wichtigste Recht überhaupt, das allerwichtigste, das Grundrecht schlechthin. Definiert wird dabei nie.

Lesen sie den ganzen Artikel in der Jungen Welt vom 09.04.2010