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Fukushima Jahrestag: Linker MdB Zdebel in Mönchengladbach PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 7. März 2018

Der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel hält anlässlich des siebten Jahrestags der Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11.3. um 11:00 Uhr auf der Hauptstraße 2 einen Vortrag. Danach gibt es bei einem „2. Frühstück mit Süppchen“ die Möglichkeit zum Gespräch. Parallel können sich die Besucher*innen die Ausstellung „Fukushima, Tschernobyl und wir“ anschauen, die die seit 2008 bundesweit tätige Anti-Atom-Organisation „.ausgestrahlt“ zusammengestellt hat.

Zdebel ist der Sprecher für den Atomausstieg der Linksfraktion im Bundestag und saß bis Sommer 2016 in der sogenannten Atommüll-Kommission im Rahmen des von den Linken abgelehnten Endlagersuchgesetzes (StandAG). Aktuell ist er Mitglied im Kuratorium der „Stiftung Kerntechnische Entsorgung“ (,welche die rund 24 Mrd. Euro verwaltet, die von den Atomkonzernen im letzten Jahr für die Kosten der Atommülllagerung in diesen Fonds eingezahlt wurden,) und Mitglied im Aufsichtsrat der im Aufbau befindlichen „Bundesgesellschaft für Endlagerung“, die als Operator für die Endlagerprojekte Morsleben, ASSE und Schacht Konrad, sowie das angelaufene Suchverfahren für ein dauerhaftes Atommülllager für hoch radioaktiven Abfall zuständig ist). In seinem Gastbeitrag „Ein schönes Leben für alle, aber bitte ökologisch“ für die Zeitung „Neues Deutschland“ zeigt er auf, dass sich in Sachen Klimaschutz auf den ersten Blick eigentümliche Koalitionen ergeben. Umweltorganisationen und Manager von Investmentfonds, grüne Politiker und Silicon Valley – sie alle werben für die Energiewende. Es gibt einen Zusammenhang von Klima und Kapitalinteressen und der „grüne Kapitalismus“ ändert nichts an den Ausbeutungsverhältnissen. Auch das wird Thema bei der Veranstaltung sein.

Dabei wird Zdebel allerdings passend zum Jahrestag den Blick auf Japan und Fukushima werfen und zurückkommen auf die aktuelle Situation in Deutschland. Dabei wird er auch auf die Rolle der Bundesregierung zu sprechen kommen, denn noch immer liefern die Uranfabriken in Gronau (Nordrhein-Westfalen) und Lingen (Niedersachsen) weltweit Brennelemente. Damit sind sie unter anderem mitverantwortlich für den Weiterbetrieb der belgischen „Schrottreaktoren“ in Doel und Tihange.

Nach dem Vortrag gibt es bei kleinen Häppchen und einer warmen Suppe die Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion. Parallel kann die 15 Plakate umfassende Ausstellung der Umweltorganisation „.ausgestrahlt“ besichtigt werden, die Fakten und Folgen der beiden bisher schlimmsten Reaktorunfälle dokumentiert.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist selbstverständlich kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

 
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