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Kolpingsfamilie setzt LINKE mit Rassisten gleich PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 19. September 2017

Am Mittwoch den 20.09.2017 veranstaltet die Kolpingsfamilie Mönchengladbach eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl. Eingeladen sind alle Direktkandidat*innen der demokratischen Parteien außer der Kandidat der Partei DIE LINKE.

Bei einem Telefonat bestätigte Herr Lauth als Vorsitzender der Kolpingsfamilie dem Kandidaten der LINKEN, dass es sich dabei nicht um ein Versehen handeln würde, sondern bewusst auf die Teilnahme einer demokratischen Partei verzichtet werden würde, um sowohl der LINKEN als auch der AFD keine Plattform geben zu müssen.

Auf die Nachfrage hin, ob ihm bewusst sei, welch seltsames Demokratieverhältnis er mit dieser Entscheidung offenbaren würde, die stärkste Oppositionspartei des derzeitigen Bundestages nicht zu beteiligen, antwortete Herr Lauth, dass ihm dies egal sei.

„Für unsere Partei ist diese Entscheidung in keinerlei Hinsicht nachvollziehbar“, so Erik Jansen - Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE. Mönchengladbach. „Als Partei mit einem demokratischen und antifaschistischen Verständnis mit einer rassistischen Organisation wie der AFD gleichgesetzt zu werden ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die bei uns für eine gerechte Gesellschaft eintreten. Inwiefern Herr Lauth als Beisitzer der CDU Venn und als Vorsitzender der Kolpingfamile da seine Rollen verwechselt hat, ist nicht klar.“

Auch Sebastian Merkens zeigt sich mehr als irritiert über die Entscheidung der Kolpingsfamilie Mönchengladbach. „Anstelle DIE LINKE. als Partei zu begreifen, die politisch etwas an Armut und Ungleichverteilung in dieser Gesellschaft ändern will, inszeniert der Vorstand der Kolpingsfamilie hier eine Spaltung, die niemandem dient“, so der Direktkandidat. Und deutlicher wird er mit einem Zitat des Bischof Romero, der sagte, dass die Kirche ihre Liebe zu Gott und ihre Treue zum Evangelium verraten würde, wenn sie aufhören würde die Stimme derer zu sein, die keine Stimme mehr haben. Herr Lauth und die Kolpingfamilie haben sich entschieden nicht mehr mit und für die Stimmlosen einzutreten, sondern sich einzig und allein den eh schon Stimmgewaltigen verschrieben.

Die Partei DIE LINKE. hofft, dass sich die Kolpingsfamilie Mönchengladbach bei zukünftigen Wahlen wieder mehr an Menschen wie Eddie Erlemann erinnert, der in unserer Partei eine sinnhafte Möglichkeit sah für die Interessen der sogenannten "kleinen Leute" einzustehen.

 
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