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Mehr als … ein Lächeln auf dem Wahlplakat PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 29. August 2017

Nachdem schon etliche der acht Themen-Plakate aus der Bundeskampagne von DIE LINKE hängen, stellt der Kreisverband nun seine sechs lokalen Plakate vor, die den Direktkandidaten Sebastian Merkens vorstellen und gleichfalls die Zentralen Punkte für Mönchengladbach aufgreifen. „Mir war es wichtig nicht einfach wie anderen Kandidierenden die Bürger*innen von der Laterne herab anzulächeln“, sagt Merkens dazu, „Mit vor Ort entstandenen Bilder stelle ich mehr meine Themen, als meine Person vor. Das sagt letztlich viel mehr über mich aus.“

Und so steht Merkens mal am Altglascontainer um Pfandflaschen heraus zu fischen um auf die Altersarmut hinzuweisen und für die Mindestrente von 1050,- Euro zu werben. Dann steht er nachdenklich am Abgrund des Tagebau und weist darauf hin, dass diese Umweltzerstörung mit Profitgier zu tun hat. Zum Thema Gerechtigkeit teilt er an einer Tafel mitten auf der Straße sein Brot um wenig später im Wartezimmer einer Ärztin für die solidarische Gesundheitsversicherung zu werben statt auf den Tod zu warten. Auf dem fünften Plakat hält er die Regenbogenfahne in der Hand: „Gleichstellung ist mehr als die Ehe für alle!“

Neben dem Bezug von Ort, Person und Thema zieht sich ein weiterer roter Faden durch die Kampagne. „Politik ist 'mehr als' ein kurzer, einzelner Punkt auf dem Wahlplakat“, erklärt Merkens, „Beim Thema Rente geht es zum Beispiel nicht alleine um die Mindestrente. Viel mehr müssen die Löhne steigen. Wie selbst die Bundesregierung eingestehen musste ist bei einem durchschnittlichen Erwerbsleben die Rente erst auskömmlich, wenn der Stundenlohn bei 11,54 Euro liegt.“

Aus diesen 'mehr als' Formulierungen schlägt nur das sechste Plakat aus der Reihe, das Thema Außenpolitik. Hier schlägt Merkens symbolisch auf das Kriegerdenkmal am Schillerplatz ein. „Ich habe allen Respekt vor Kunst und vor Mahnmalen. Nur lasse ich mir eine Huldigung an die im ersten Weltkrieg gefallenen Deutschen Soldaten nicht als Mahnmal verkaufen“, so Merkens, „Das Feld der zu gedenkenden Opfer ist vielfältiger und die Soldaten sind nicht die Helden. Gerade in einem jetzt erneut erstarkendem Nationalismus sollte die Aussage deswegen sein: Bevor es wieder zu spät ist! DIE LINKE ist die einzig verbliebene Friedenspartei die, wie die Mehrheit der Bevölkerung auch, Auslandseinsätze ablehnt.“

Sebastian Merkens mit Wahlplakat

Wahlplakat Moenchengladbach

 

 
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