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Stellungnahme Änderung der Berufsbezeichnung PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 8. August 2017

Änderung der Berufsbezeichnung ‚ErzieherIn‘ in ‚Erzieher‘ im Rahmen des Bundeswahlvorschlages

Am 28.07.2017 entschied der Kreiswahlausschuss in Mönchengladbach die Berufsbezeichnung des Bundestagskandidaten der Partei DIE LINKE. - Sebastian Merkens - von der geschlechter-neutralen Verwendung ‚ErzieherIn‘ in die geschlechter-spezifische Anwendung ‚Erzieher‘ zu ändern.

Dagegen hat die Vertrauensperson Erik Jansen Einspruch erhoben. Diesem wurde auf der Wahlausschusssitzung im Landtag am 03.08.2017 nicht stattgegeben.

Die Sitzung mit Unterhaltungswert, wie manch einer im Vorfeld gemutmaßt hatte, blieb aus. Recht schnell wurde durch die Diskussion im Ausschuss klar, hier handelt es sich um ein kleines Thema mit größerer Tragweite.

Wer fühlt sich durch den derzeitigen Status Quo benachteiligt, wer nicht? Führt das zur gewünschten Geschlechtergerechtigkeit oder ist das Thema nur eine Fußnote im ewig-währenden Kampf um eine aufgeklärte und gleichberechtigte Gesellschaft aller Menschen? Sollten die Leitlinien und Gesetze über den Sprachgebrauch nicht durch die zuständigen Landesregierungen auch bei einer Bundeswahl zur Anwendung kommen und wieso steht die Bundesordnung eigentlich gegen das tägliche Handeln der Bundesregierung, was den Sprachgebrauch in Schriftform betrifft?

Diese zum Teil auch sehr philosophischen Fragen konnten in der Ausschusssitzung nicht geklärt werden, und so wurde trotz der inhaltlich gut vorbereiteten Ausführungen der Partei DIE LINKE. der Einspruch rein Formal abgelehnt. Begründung: Bundesrecht schlägt Landesrecht – Gerechtigkeit gehört nicht dazu.

 
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