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Statistisch beziehen 12 Einkommensmillionäre Mindestsicherungsleistungen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 2. August 2017

Nicht jede Lesart einer Statistik ist sinnvoll, aber manchmal zeigt eine Übertragung von Durchschnittswerten die Absurdität unserer Gesellschaft. So hat die „IT.NRW“ am 27.07.2017 die Zahlen der Einkommensmillionäre veröffentlicht[1], also ein Ranking wo Mönchengladbach mit Platz 95 von 277 durchaus zu den Kommunen der Reichen zu zählen ist. Wird nun diese Statistik mit den Zahlen der Beziehenden von Mindestsicherungsleistungen[2] gepaart, müssten 12 der 75 Mönchengladbacher Einkommensmillionäre von Sozialleistungen leben.

„Wie weit die Schere zwischen Arm und Reich auseinander klafft, zeigen diese zwei Statistiken“, sagt der Bundestagswahl Direktkandidat Sebastian Merkens, „Und auch wenn wir hier mit Zahlen aus 2013 arbeiten müssen, hat die Aussage nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Während Mönchengladbach mit 16,8% Mindestsicherungsquote[3] weit über dem NRW Durchschnitt von 10,8%[4] liegt und zu den ärmsten Regionen zählt, ist die Vitusstadt gleichfalls mit 2,9 Einkommensmillionären pro 10.000 Einwohner*innen Ballungsgebiet der Reichen.“

Mit dem Steuerkonzept von DIE LINKE könnte diese soziale Ungleichheit beseitigt werden, ohne dass es für die Reicheren zu spürbaren Einschnitten kommt. „Wir wollen Brutto-Monatseinkommen unter 7.100 Euro entlasten und alles darüber belasten“, erklärt Merkens, „Bei einer so hoch angesetzten Grenze muss niemand Angst haben, seinen Wohlstand aufgeben zu müssen.“

Erst ab einem Jahreseinkommen von gut 260.000 Euro greift die von der Linken vorgeschlagene "Reichensteuer" mit 60% und ab einer Million Euro sollen 75% fällig werden. Dazu fordert DIE LINKE eine Vermögensteuer von 5% auf alle Vermögen oberhalb einer Million Euro.


Quellen/Erklärungen:

1: 14,5 Prozent mehr Einkommensmillionäre im Jahr 2013:
https://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pres_204_17.html
Die veröffentlichten Informationen sind die aktuellsten, die derzeit verfügbar sind. Die Zahlen der einzelnen Kommunen sind hier zu finden:
https://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/204_17.pdf

2: Zur den Mindestsicherungsleistungen gehören Gesamtregelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Grundsicherung für Arbeitsuchende), Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch XII sowie Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz:
https://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pres_203_17.html
Über die verlinkte Datenbankabfrage ergeben sich für 2013 folgende Zahlen für Mönchengladbach:
42.873 Personen bezogen Mindestsicherungsleistungen, was 16,8% der Mönchengladbacher Bürger*innen entspricht.

3: Stand 2013, im Jahr 2015 war es sogar 17,7%

4: Stand 2013, im Jahr 2015 waren es 12%

 
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