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DIE LINKE fordert drastische Veränderungen in der Schulpolitik PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 1. Februar 2017

Yildirim und Schultz: Verfehlte Schulpolitik in NRW wird Wahlkampfthema

In NRW sind ca. 2.400 Grundschullehrer/innen-Stellen nicht besetzt. In Mönchengladbach gibt es laut Auskunft des Schulamtes 33 unbesetzte Stellen. Die Klassen sind teilweise mit 29 Kindern völlig überfüllt. Grundschullehrer/innen und Elternvertreter/innen in Mönchengladbach sind sauer. Die beiden Landtagskandidaten der Partei DIE LINKE aus Mönchengladbach Rohat Yildirim und Torben Schultz sehen die Schulpolitik als wichtiges Thema im Landtagswahlkampf.

„Hannelore Kraft ist mit ihrem selbsterkorenem Mantra >kein Kind zurücklassen< völlig gescheitert“, so Torben Schultz. Wie solle das auch gehen mit großen Klassenüberhängen? Außerdem werde die Zuwanderung die Schülerzahl weiter erhöhen, so Schultz. Es seien unzumutbare Verhältnisse an unseren Grundschulen. Wer bei den „Kurzen“ spart wird die Quittung dafür bekommen, so Schultz.

Rohat Yildirim ist Mutter von drei Kindern. Ihre Zwillinge gehen auf ein Wirtschaftsgymnasium und ein Kind studiert bereits. Als betroffene Mutter ist sie wütend über den Lehrermangel in allen Schulformen. „Ist eine Lehrkraft krank, so gäbe es keinen Ersatz. Die Schulen sind teilweise in einem eklatant schlechten Zustand. Dies erstreckt sich von den sanitären Anlagen, über Klassenzimmer bis hin zur Kantine. Wenn jetzt nichts Grundlegendes in der Schulpolitik passiert, sehe ich schwarz, auch in Hinblick auf zunehmende gesellschaftliche Konflikte.“

Torben Schultz verweist auf weitere Eckpunkte der verfehlten NRW-Schulpolitik. Hier nannte er das Inklusionsgesetz, welches nach seiner Auffassung vor Ort überhaupt nicht umzusetzen wäre, weil Personal, Konzepte und Geld fehlten.

Beide Landtagskandidaten waren sich einig: Das Land müsse deutlich mehr Finanzmittel für Schulen bereitstellen. Auch müssen Schulformen gestärkt werden, die ein längeres gemeinsames Lernen ermöglichen. Unverzüglich müsse  eine Bildungsoffensive in NRW starten. In Form eines Runden Tisches sollen Vertreter/innen der Universitäten, der Politik, der Eltern- und Lehrerverbände sowie der Kommunen konkrete Ansätze für eine Optimierung der Schulpolitik erarbeiten.

In Mönchengladbach wird sich die Partei DIE LINKE dem Thema Schule und Bildungspolitik im Landtagswahlkampf annehmen.

 
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