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Vom Spendenfonds des Kreisverbandes DIE LINKE profitieren erstmals Einrichtungen in Mönchengladbach PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 20. Dezember 2016

Anfang des Jahres 2016 hat die Landesregierung NRW beschlossen, die Aufwandsentschädigungen für MandatsträgerInnen in den Kommunalen Parlamenten zu erhöhen. Die „Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Mönchengladbach“ hat gemeinsam mit dem Kreisverband Die Linke Mönchengladbach einstimmig entschieden, den „Mehrbetrag“ in einem Spendenfonds einzubringen und diesen einmal im Jahr auszuschütten.

In einer gemeinsamen Sitzung von Fraktion und Partei wurden nun die ersten drei Institutionen ausgewählt und am 19.12.2016 konnte der erste Spendenbetrag übergeben werden.

Ratsfrau Rohat Yildirim (Die Linke) hat sich für ein Projekt des „Verein für die Rehabilitation psychisch Kranker e.V. “ (Reha-Verein) eingesetzt und hat mit Freude die Spendenübergabe im Namen des Kreisverbandes durchgeführt.

„Mit einem Betrag von 500,00€ unterstützen wir das Projekt „KipE“ vom Reha-Verein Mönchengladbach. Ich war davon überzeugt, dass ein Teil des Spendenfonds den Kindern unserer Stadt zukommen soll. Als dreifache Mutter weiß ich, dass in allen Lebenslagen die Leidtragenden die Kinder sind. Um sich zu orientieren und die eigene Identität aufzubauen brauchen Kinder Antworten. Aber wenn Elternteile psychisch erkrankt sind, geraten Kinder in Irritation und Verunsicherung.“, sagt Rohat Yildirim.

Das Projekt KipE – Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern – zielt auf Prävention, Gesundheitsförderung und Aufklärung von Kindern psychisch kranker Eltern.
Die Auswirkungen von psychischen Erkrankungen eines Elternteils auf Kinder und Jugendliche sind vielfältig und individuell unterschiedlich. Kinder haben oftmals keine Möglichkeit über ihre Sorgen und Nöte zu sprechen, da die Erkrankung der Eltern tabuisiert wird.

Weiter führt Ratsfrau Yildirim aus: “Bei dem Projekt KipE habe ich gesehen, dass gerade diese Kinder eine gute Beratung und Betreuung bekommen, um in ihrem Lebenszyklus ihre Orientierung nicht zu verlieren und lernen mit ihrem inneren Konflikt umzugehen.
Ich bin froh das wir den Reha-Verein mit der Spende unterstützen können."

Kinder und Jugendliche werden mit ihren Schuldgefühlen und Loyalitätskonflikten alleine gelassen. Die psychische Erkrankung eines Elternteils stellt für die betroffenen Kinder und Jugendlichen immer eine Belastung dar, selbst wenn sie unauffällig bleiben.

Um die Situation dieser „vergessenen Kinder und Jugendlichen“ zu verbessern, ist eine Aufklärung notwendig. So soll das sensible Thema in Segmenten wie im Kindergarten, in der Schule, im Gesundheitswesen oder in Beratungseinrichtungen bewusst gemacht werden. Um die betroffenen Eltern zu erreichen, ist eine gute, dauerhafte Netzwerkarbeit und Beratung erforderlich.

In Mönchengladbach gibt es ein Netzwerk, welches sich stetig weiterentwickelt, um die Hilfen für psychisch kranker Eltern auszubauen. Zielsetzung sind die Weiterentwicklung von Angeboten und die langfristige Refinanzierung bedarfsgerechter Hilfen.

Die Koordinatorinnen des Projekts beim Reha-Verein, Frau Esther Jürgens und Frau Birthe Wernery setzen diese Arbeit in vorbildlicher Art und Weise und viel persönlichem Engagement in Mönchengladbach um.

v. l. n. r. Dieter Schax  (GF Reha-Verein), Esther Jürgens und  Birthe Wernery (Projektkoordinatorinnen), Rohat Yildirim (Ratsfrau DIE LINKE. MG)

v. l. n. r. Dieter Schax  (GF Reha-Verein), Esther Jürgens und  Birthe Wernery (Projektkoordinatorinnen), Rohat Yildirim (Ratsfrau DIE LINKE. MG)

 
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