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Lokale Probleme auf Bundesebene lösen! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 8. November 2016

Die Wahlkreisversammlung der Partei DIE LINKE. Mönchengladbach hat für die Bundestagswahl einen Direktkandidaten aufgestellt, den bisher nur wenige mit der Partei in Verbindung bringen konnten, dafür aber jemanden der in der Mönchengladbacher Jugend- und Sozialpolitik hohes Ansehen genießt:

Sebastian Merkens.

Der gelernte Erzieher hat langjährige Erfahrung als Leiter eines Jugendzentrums, ist aktuell im Bereich der unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge tätig und engagiert sich für die Belange junger Menschen als Vorsitzender im hiesigen Stadtjugendring. Rahmenbedingungen zur Partizipation und Demokratisierung zu schaffen sind für ihn vor diesem Erfahrungshintergrund eine politische Selbstverständlichkeit. Nicht verwunderlich dürfte sein, dass Sebastian Merkens als weiteren politischen Schwerpunkt die Vertretung queerer Interessen in der Gesellschaft benennt.

Sebastian Merkens

„Kommunen bieten die Möglichkeit  der direkten Erfahrung demokratischer Prozesse in unserer Gesellschaft und die Bundespolitik hat hierfür die Voraussetzungen zu schaffen“, sagt unser Direktkandidat und ergänzt, dass er dabei nicht nur die strukturelle Unterfinanzierung der Städte im Blick hat sondern vor allem eine Idee von Gesellschaft darstellen möchte, welche den Menschen vor Ort an erste Stelle setzt. Für ihn ist das Fehlen positiver Erfahrungen gesellschaftlicher Teilhabe eine mögliche Erklärung für die starken Radikalisierungstendenzen sowohl im religiösen als auch politischen Bereich unserer Zeit. Sebastian Merkens gilt seit Jahren, besonders in der Präventionsarbeit mit den sogenannten Salafisten als ausgewiesener Experte, dessen Einschätzungen bei vielen Fortbildungen und Fachtagungen Gehör finden. “Menschen, die das Gefühl haben wertlos zu sein oder tatsächlich in der Gesellschaft ausgegrenzt worden sind, bieten ideale 'Rekrutierungsvoraussetzungen' für Extremisten jeglicher Art“. Aus diesem Grunde sieht er eine glaubwürdige Bundespolitik nur durch die direkte Verbindung mit den Menschen vor Ort.

In die Ankündigung von Bundesjustizminister Heiko Maas zur Rehabilitierung und Entschädigung der nach Paragraph 175 Verurteilten setzt Sebastian Merkens eine hohe Erwartung - hat aber wenig Hoffnung, dass dieses Gesetz noch diese Legislaturperiode verabschiedet wird: “Dafür hat gerade die SPD zu oft Hoffnungen bei queeren Menschen geweckt, die am Ende nicht gehalten worden sind” Dabei geht es ihm aber nicht nur um das gebrochene Versprechen „100 Prozent Gleichstellung, nur mit uns“ aus dem Bundestagswahlkampf der SPD 2013, sondern auch die Mitwirkung der verschiedenen Parteien bei der Einführung der sogenannten „Rosa Listen“ der Polizei und Ordnungsämter, die zu Stigmatisierung und Benachteiligung führen. “Eine wirklich demokratische Gesellschaft kann nur dann verwirklicht sein, wenn alle an ihr beteiligten Menschen mit den gleichen Rechten ausgestattet sind. Das Bauchgefühl der Kanzlerin, welches uns in verschiedene Wertkategorien einteilt, ist eine menschliche Katastrophe…”

Sebastian Merkens steht im linken Bundestagswahlkampf dafür, dass die Würde des Menschen in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt wird.

 
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