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LINKE informiert über Karstadt und zeigt finanziellen Spielraum auf PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 20. Juli 2014

Nachdem bereits am 2. Juliwochenende breit in der örtlichen und überregionalen Presse über die prekäre Situation des Karstadt-Konzerns berichtet wurde, informierte DIE LINKE Mönchengladbach von Donnerstag bis Samstag, 17. – 19. Juli, die Bevölkerung in Rheydt und die Belegschaft  des Karstadt-Hauses in einer großen Flyer-Verteilaktion. Unter dem Motto "Stadt und Belegschaft haben ihre Aufgabe erledigt, jetzt ist der Karstadt-Konzern am Zug" wurde darauf hingewiesen, dass die Stadt bereits vor 3 Jahren auf die Gewerbesteuer verzichtet hatte. Die Karstadt-Mitarbeiter sind bundesweit in den letzten 10 Jahren mit dem Verzicht auf rund 700 Millionen Euro an Löhnen und Gehältern in Vorleistung getreten.

DIE LINKE möchte besonders darauf hinweisen, dass Herr Berggruen den Konzern für 1 Euro kaufte und so die Schenkungssteuer sparte. Weiter kaufte er für etwa 5 Millionen Euro die Markenrechte. In den Konzern wurde seit dem kein einziger Euro investiert. Dafür kassierte Berggruen alleine im Jahr 2012 von Karstadt 9 Millionen Euro für die Nutzung der Markenrechte. „Dies darf nicht vergessen werden. Herr Berggruen oder ein möglicher neuer Investor muss seinen Verpflichtungen nachkommen und sofort das aus dem Konzern rausgepresste Geld in die Arbeitsplätze und Standorte stecken.“, sagt Hartmut Wessels, Bezirksvertreter der Partei DIE LINKE im Stadtbezirk Süd.

Den Gerüchten, dass 20 der 83 Karstadt-Häuser von Schließung betroffen sein könnten, setzt Wessels was ganz anderes entgegen: "Wir haben aufgezeigt, wie viel andere schon für die Rettung geleistet haben und wie Herr Berggruen bisher nur abkassiert hat. Der finanzielle Spielraum wäre also da. Deswegen muss Karstadt nun endlich wieder zur Zahlung des Tarifs des Einzelhandels zurückkehren. Auch das Gebäude der Rheydter Karstadt-Filiale bedarf dringender Investitionen und die Arbeitsplätze müssen gesichert werden. Schließungen sind keine Alternative. DIE LINKE ruft die Bevölkerung zur Solidarität mit den Mitarbeitern von Karstadt auf und fordert den Erhalt aller Arbeitsplätze am Standort Rheydt.“

Die Passanten in Rheydt standen diesen Forderungen sehr offen gegenüber und äußerten ihre Besorgnis auch in Bezug auf die Gefahr der weiteren Verödung der Rheydter Innenstadt durch die prekäre Situation bei Karstadt. DIE LINKE  teilt diese Besorgnis und fordert die Konzernleitung auf, endlich im Interesse der Mitarbeiter und der Rheydter Kundschaft zu handeln.

 
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