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kik feiert 20-Jähriges … am Jahrestag der Katastrophe von Bangladesch PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 24. April 2014

Am 24. April 2013 war das achtstöckige Gebäude Rana Plaza in Bangladesch eingestürzt. Mehr als 1.100 ArbeiterInnen starben und fast 2.500 weitere wurden verletzt. Bis kurz vor dem Unglück war auch für kik in dem Haus produziert worden. Ein Jahr später feiert kik sein 20-jähriges Bestehen. Die ersten Sonderaktionen dazu laufen bereits seit dem 14.04.2014. Die eigentliche Feier jedoch beginnt am heutigen Jahrestag mit einer 20 %igen Rabattaktion auf alles. kik bewirbt die Aktion mit den Worten 'Deshalb lassen wir es richtig krachen.' Vor einem Jahr kostete das Zusammenkrachen eines maroden Gebäudes Menschenleben.

„Das ist an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten.“, meint Torben Schultz vom Kreisvorstand, „Noch Anfang des Monats verkündete kik, dass sie eine Million Dollar an die Opfer der Katastrophe zahlen und betonten, wie wichtig es ihnen ist, die Produktionsbedingungen in Bangladesch zu verbessern. Das mag ein erster Schritt sein, aber damit ist das Thema doch nicht vom Tisch! Dass es dann genau am Tag der Katastrophe 'Geschenke' für die Kunden gibt, ist unverständlich. Hätte kik nicht viel mehr heute die 20 % nehmen müssen, um die Produktionsbedingungen weiter zu verbessern?“

Die günstigen Preise von Discountern wie kik beruhen einzig auf der Ausbeutung von Arbeitskräften und der Plünderung der Rohstoffe. „Die von den Unternehmen verkündete 'Geiz-ist-Geil' Mentalität führt zwangsläufig zu solchen Katastrophen. Und nun 'belohnt' uns der Konzern nach 20 Jahren dafür, dass wir dieses Spiel mitgemacht haben und gibt uns weiteren Rabatt. Geld, das dann wieder in den ausgebeuteten Ländern fehlt.“, sagt Schultz, „Unser Geschenk ist also das weitere Gesundheits- und Lebensrisiko für die ArbeiterInnen.“


Hier zwei Screenshots der Webseite von kik:
kik lässt es krachen
kik sagt Danke fürs Vertrauen

 

 
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