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Und jetzt ein echtes Sozialticket! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 23. April 2014

Durch die FDP im Landtag ist eine Diskussion über die mögliche Abschaffung des sogenannten Sozialtickets in NRW entfacht worden. DIE LINKE in Mönchengladbach hatte schon den Beschluss zur Teilnahme an dem Landesprojekt im Rat der Stadt abgelehnt und vor einem scheitern gewarnt. „Doch weil die Sache von Anfang an falsch angegangen wurde, ist es jetzt doch kein Grund die Idee einzustampfen“, meint Torben Schultz vom Kreisvorstand, „Im Gegenteil ist das Land jetzt gefordert endlich ein richtiges Sozialticket zu verabschieden, dann wird auch der Erfolg kommen.“

Unter dem Namen „Mein Ticket“ kostet das derzeitige Sozialticket 29,90 Euro im Monat, berechtigt zum Kauf sind zum Beispiel Hartz IV BezieherInnen und AufstockerInnen. „Im Regelsatz sind im Monat aber gerade mal 20 Euro für die Nahverkehrsnutzung vorgesehen“, erläutert Schultz, „Woher sollen die fehlenden 10 Euro kommen?“ DIE LINKE hat immer gefordert, dass sich der Preis an den Regelsätzen orientiert und dafür dann ein Ticket erworben wird, dass auch über die Stadtgrenze hinaus ohne Zuzahlung gültig ist.

Die Fehlkonstruktion des Sozialticket zeigt sich beeindruckend in Dortmund. Dort gab es vor dem Beschluss im Landtag ein Ticket für 15 Euro das von rund 23.000 Menschen gekauft wurde. Mit der Landesweiten Einführung sank die Zahl auf die Hälfte.

Schultz stört sich bei der jetzigen Diskussion auch daran, dass mit Wirtschaftszahlen herum geschmissen wird. „Der ÖPNV wird auf lange Zeit noch von Steuergeldern subventioniert werden, es glaubt ja auch niemand, dass die KFZ-Steuer oder LKW-Maut zur Finanzierung der Straßen ausreicht. Da zahle ich doch lieber für soziale und ökologische Mobilität“, sagt Schultz und ergänzt abschließend: „Vor allem fährt wegen dem Sozialticket kein Bus oder keine Bahn mehr. Die Kosten bleiben nahezu konstant. Aber jedes verkaufte Sozialticket ist eine Mehreinnahme. Halbieren wir also den Preis und verdoppeln die Verkaufszahlen bleibt Finanziell alles gleich, aber wir würden viel mehr Menschen helfen.“

 
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