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Kommunale Ablehnung von Fracking ins Land tragen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 26. März 2014

Wie gestern bekannt wurde, hat sich in NRW ein Pro-Fracking Bündnis aus CDU, SPD und FDP gebildet. Für DIE LINKE ist das ein bedrohliches Zeichen und sie erinnert daran, dass im Dezember 2010 aufgrund einer Anfrage der Linksfraktion im Umweltausschuss, sich alle Parteien gegen Fracking aussprachen. „Wir erwarten nun, dass sich die Mönchengladbacher CDU, SPD und FDP an ihre Parteien in Land und Bund wenden, um diese von dem gefährlichen Weg des Frackings abzubringen“, sagt Torben Schultz vom Kreisvorstand, „oder sollte die Einsicht von 2010 nun dem Lobbyismus für die Energiekonzerne gewichen sein?“

Sabine Cremer, die für DIE LINKE Mitglied im Umweltausschuss ist, weist noch mal darauf hin, dass ein Ja oder Nein zum Fracking keine kommunale Entscheidung ist: „Das antiquierte Bergrecht, welches dem Genehmigungsverfahren für Fracking zugrunde liegt, sieht die Beteiligung der betroffenen Kommunen oder gar der betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht vor. Um so wichtiger ist es Druck auf die Parteien in Land und Bund zu machen.“

Die Befürworter des Frackings scheinen die Krim-Krise zum Anlass zu nehmen, um Versorgungsängste zu schüren. Gleichzeitig sprechen sie von einer neuen Generation, der Frackingtechnologie, die nicht mehr die Gefahren birgt, wie in den Anfängen. „Das ganze ist ein zu durchsichtiges Manöver“, sagt Schultz abschließend, „Weder gibt es aktuell Probleme mit der Gasversorgung, noch würde Fracking da schnell für Abhilfe sorgen. Genauso wenig ist die Gefahr für das Trinkwasser gewichen, wenn ein Chemie-Cocktail in die Erde gepresst wird. Hier soll lediglich eine Situation ausgenutzt werden, um den Widerstand in der Bevölkerung aufzuweichen.“

 
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