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Arbeitsmarkt: Ein Lichtblick der sofort getrübt wird PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 30. Januar 2014

Weder die offiziellen Arbeitslosenzahlen, noch die tatsächlichen, geben Anlass zur Freude: Wie im Bundes- und Landestrend ist auch in Mönchengladbach die Zahl der Arbeitslosen angestiegen. „Das Wetter ist im Gegensatz zu den Vorjahren gut und so hätte die Hoffnung bestanden, dass wir keinen solchen Anstieg verzeichnen müssen. Die heute veröffentlichten Zahlen aber sind kein gutes Zeichen für 2014“, befürchtet Torben Schultz vom Linken Kreisvorstand, „Einzig für die über 58 jährigen gibt es einen kleinen Lichtblick, der aber durch den anhaltenden Trend zum Outsourcing von Arbeitslosen sofort wieder getrübt wird.“

Wieder hat DIE LINKE die Zahlen der Arbeitsagentur genau betrachtet und um die sogenannte „Unterbeschäftigung“ bereinigt. So ergibt sich eine Arbeitslosenzahl von 19508 anstatt der 15380 von der Agentur veröffentlichten. „Positiv ist uns der Bereich der über 58 jährigen aufgefallen. Erstmals seid über einem Jahr sind es unter 1000 Betroffene“, erklärt Schultz, „Das ist natürlich noch immer zu viel und zeigt wie abwegig es ist Leute erst ab 67 in Rente gehen zu lassen. Des weiteren wissen wir nicht, ob dieser Rückgang mit Zwangsverrentung der über 63 jährigen zu tun hat. In dem Falle würde der Rückgang in der Statistik durch eine Riesen Rentenkürzung erkauft worden sein. Aber unter diesem Vorbehalt können wir in diesem einen Bereich auch mal was gutes verkünden.“

Ganz anders bewertet DIE LINKE den Bereich „Aktivierung und berufliche Eingliederung“. Darunter fallen unter anderem die Menschen, die nicht vom Jobcenter betreut werden, sondern für viel Geld von privaten Arbeitsvermittlern. „Zum wiederholten male müssen wir hier einen Anstieg feststellen. Im Januar 2013 gab die Agentur hier noch 183 an, jetzt ein Jahr später sind es 549. Selbst wenn wir die Zahlen vor einem Jahr als falsch annehmen und auf den Dezember 2012 zurückgreifen sieht es nicht viel besser aus, da waren es 378. Wie wir es auch drehen und wenden, immer mehr Menschen werden vom Jobcenter ausgegliedert“, so Schultz, „Ich nenne das Outsourcing von Arbeitslosen. Und das schlimme daran: Einige wenige verdienen gut daran, den Betroffenen wird aber nicht geholfen!“

Vertiefende Informationen zu dieser Pressemitteilung:

Tatsächliche Arbeitslosen Zahlen für Mönchengladbach, NRW und das Bundesgebiet 01/2014

Zahlen der Agentur für Januar 2013, Tabelle „Unterbeschäftigung“, Felder B41 und C41

 
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