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Ehrenamt fördern, nicht die Kosten für Infrastruktur abwälzen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 5. Dezember 2013

Der 5. Dezember ist der internationaler Tag des Ehrenamtes, er soll ehrenamtliches Engagement Anerkennung verschaffen. „Eine Anerkennung, die eine Stadt meines Erachtens das ganze Jahr dem Ehrenamt gegenüber zeigen sollte“, meint Torben Schultz, Mitglied im Freizeit-, Sport-, Bäderausschuss, „Leider erleben wir aber immer mehr, dass die Stadt die Kosten für die Infrastruktur auch noch auf die unentgeltlich Aktiven abwälzt.“

Noch engagiert sich jede/r Dritte in Deutschland ehrenamtlich. Im Vergleich zu 56 Milliarden Lohnarbeitsstunden werden laut Statischem Bundesamt 96 Milliarden Arbeitsstunden unbezahlt in unzähligen Bereichen geleistet. „Wir tun gut dran, diese Leistung zu Respektieren und nicht noch weiter auf die Probe zu stellen. Wie bei einer Schraube nach 'fest' 'ab' kommt, so kommt beim Ehrenamt nach 'Überlastung' 'Aus'“, sagt Schultz und verweist auf einen Absatz des kürzlich verabschiedeten Kommunalwahlprogramm:

„[...]Leider mussten wir in der letzten Legislatur verstärkt wahrnehmen, dass Kosten für die Infrastruktur auf die Vereine abgewälzt wurden. Zum Teil mussten die Vereine Arbeitskraft investiert, die besser in Trainingsstunden und Jugendarbeit angelegt gewesen wäre. Zum anderen Teil mussten die Vereine Geld aufbringen, das später bei Bällen, Schlägern, Geräten und anderem Material fehlt. So wird in der Summe das Ehrenamt Missbraucht um die Aufgaben der Stadt zu übernehmen.[...]“

Für DIE LINKE muss die ehrenamtliche Tätigkeit wieder als gesellschaftliche Beteiligung und sozialer Zusammenhalt gesehen werden. Das Ehrenamt darf jedoch nicht zum Lückenbüßer für eine verfehlte Politik herhalten. 

 
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