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Ein Oberbürgermeister für alle … der auch an die kleinen Dinge denkt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 3. Dezember 2013

Am Samstag, den 30.11.2013 hat die Partei DIE LINKE. entschieden, in Mönchengladbach mit einem eigenen Oberbürgermeisterkandidaten anzutreten. Nominiert wurde Torben Schultz, der auch auf der Ratsliste auf Platz 1 steht. Zum heutigen internationalen Tag der Menschen mit Behinderung erklärt Schultz:

„Das Wahlamt des obersten Verwaltungsbeamten umfasst viele Fassetten. Ich werde in den nächsten Monaten deutlich machen, dass ich für ein 'Menschengladbach' stehe, also für eine lebenswerte Stadt für alle Menschen. Aber am heutigen Welttag der Menschen mit Behinderung möchte ich exemplarisch herausstellen, dass es oftmals die kleinen Dinge sind, die positive Veränderungen auf den Weg bringen.

Anfang September bin ich über die Webseite Wutpunkte.de auf einen nicht abgesenkten Bürgersteig am Zebrastreifen Neusser Straße aufmerksam geworden. Dies bezeichneten die BürgerInnen zu Recht als Schildbürgerstreich, waren doch noch im Sommer direkt angrenzend Bauarbeiten der NEW, so hätte doch dieses kleine Manko sofort behoben werden können. Damit wäre nicht nur den Menschen mit Behinderung geholfen gewesen, sondern auch Eltern mit Kinderwagen und älteren Menschen mit Rollator.

Aber ich musste feststellen, Mönchengladbach befindet sich auf einer Schleichfahrt zur barrierefreien Stadt.  Ein Beispiel ist die derzeitige Praxis, dass fehlende Absenkungen nur dann nachgebessert werden, wenn eine andere Baumaßnahme exakt an der betroffenen Stelle stattfindet. Wird am Gehweg - ein paar Meter weiter - oder am Deckenbelag der Straße gearbeitet, dann wird die fehlende Absenkung nicht vorgenommen.

Es folgte zusammen mit Sabine Cremer, Mitglied im Planungs- und Bauausschuss, ein entsprechender Antrag unser Fraktion, der leider von der großen Mehrheit abgelehnt wurde. Natürlich müsste ich als Oberbürgermeister genauso mit dem fehlenden, politischen Willen zur barrierefreien Stadt leben. Aber ich könnte genauso im alltäglichen Verwaltungshandeln dafür sorgen, dass solche  Schildbürgerstreiche gar nicht erst vorkommen. Genau an solchen kleinen Dingen reden wir nicht über viel Geld, aber über viel Wirkung.“

Für weitere Informationen zum Thema lesen sie unsere Pressemitteilung vom 01.10.2013

 
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