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Mittwoch, 9. Oktober 2013

Gemeinsame Pressemitteilung von Johannes Jungilligens (Jusos) und Torben Schultz (LINKE):

Brücken bauen statt Tunnel graben

Am kommenden Samstag (12.10.) will die rechtspopulistische Partei Pro NRW sich ab 14:00 Uhr mit Freibier in Stimmung trinken, um danach ab 15:00 Uhr vor der Ar Rahman Moschee zu demonstrieren. Der Treffpunkt nahe der Bahnhofsstraße lässt darauf schließen, dass auch die „Identitäre Bewegung“ sich an der Demonstration beteiligen wird. Die dort ansässige Kneipe „Meyer's Extra“ wirbt seit Monaten mit Plakaten für die „Identitäre Bewegung“, die sich zum großen Teil auf die Thesen der „Neuen Rechten“ stützt und die in einigen Bundesländern vom Verfassungsschutz überwacht wird.

Auch wenn es nach Aussagen von Pro NRW bei der Demonstration um „Salafismus“ geht, so ist aufgrund des Programms der Rechtspopulisten und aufgrund früherer Veranstaltungen klar, dass wieder gegen den Islam als ganzes gehetzt wird. So wurde vom Kreisvorstand Dominik H. Roeseler noch am 6.2. diesen Jahres vor dem Landgericht auf einer Veranstaltung gesagt, „der Islam kann keine friedliche Religion sein“.

Aus diesem Grund rufen Jusos und Linke für den Samstag zu einer Gegendemo unter dem Motto „Pro Grundgesetz“ auf.  Sicher werden sich noch weitere demokratische Parteien und andere Organisationen diesem Aufruf anschließen. Dabei ist sehr wohl bekannt, dass die Ar Rahman Moschee zu den konservativsten islamischen Gruppen in Mönchengladbach gehört. Allerdings bedeutet dies nicht, dass die Moschee die salafistische Lehre vertritt.

Für Jungilligens und Schultz ist es wichtig, dem erstarkenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus von Anfang an Grenzen aufzuzeigen. Deswegen soll für die im Grundgesetz verankerte Glaubensfreiheit demonstriert werden. Beide hoffen, dass sich viele BürgerInnen aller Glaubensrichtungen versammeln und so Brücken über die Grenzen der eigenen Religion geschlagen werden.

Die Demonstration findet am Hauptbahnhof Rheydt ab 14:00 Uhr statt.

Mit dem Grundgesetzt für Glaubensfreiheit statt mit Hassreden die Demokratie unterwandern!

 
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