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Sozialarbeiter muss bleiben! PDF Drucken E-Mail
Freitag, 4. Oktober 2013

Wird die offene Sozialarbeit (Stichwort "Streetworker") in Odenkirchen fortgesetzt?

Der Vertrag mit dem jetzigen "Streetworker", Hayat Mia, läuft im Februar 2014 aus. Ein Einsatz, der von LiLO (Linke Liste Odenkirchen) und der Partei "Die Linke" immer vehement gefordert wurde.

Durch Hayat Mia's kontinuierliche Arbeit konnten viele Kinder und Jugendliche z.B. im Fußballverein (05/07) integriert werden, nachdem Rolf Flören (ehem. Ratsherr für LiLO, später DIE LINKE) über einen Spendenaufruf vor 2 1/2 Jahren die ersten Gelder dafür sammeln konnte.

Die Arbeit der LiLO im sogenannten Brennpunkt "Zur Burgmühle" u.a. mit Sommerferienaktionen seit über 25 Jahren und der Forderung nach einem pädaggisch betreuten Abenteuerspielplatz fand in der Einstellung eines Sozialarbeiters endlich eine wichtige Kontinuität. Vorausgegangen waren auch zahlreiche Vorschläge und Ideen aus dem Arbeitskreis "Odenkirchener Gespräche". So auch der Gedanke, eine Wohnung im Hochhaus für Gesprächsangebote und Beratung zu nutzen. Auch der Einsatz des städtischen Spielbusses war Erfolg jahrelangen Ringens um präventive pädagogische Maßnahmen.

Ein Prozess, den die Mönchengladbacher Linke immer unterstützt und vorangetrieben hat. Über viele Jahre wurden allerdings die Forderungen von LiLO und der Partei "Die Linke" quer durch die Parteien und auch seitens der  Verantwortlichen in der Stadtverwaltung belächelt und ignoriert.

Nun soll anscheinend von SPD, CDU und auch den Grünen vergessen gemacht werden, welchen Anteil die LiLO und "Die Linke" an der jetzigen Entwicklung haben. Sie haben sich nun ohne Beteiligung der Partei "Die Linke" verständigt, um mit einem eigenen  Antrag eine Verlängerung des sogenannten "Streetworker-Projektes" in Odenkirchen zu erreichen.

„Es ist zu begrüßen, dass diese Parteien, die Verlängerung der vor Jahren begonnenen Arbeit fordern“, sagt Rolf Flören, „Geschmacklos - aber eben auch bezeichnend für die Vorgehensweise dieser Parteien -  ist jedoch, dass sie DIE LINKE ausschließen wollen. Dass der jetzt vorliegende Antrag von den Grünen an SPD und CDU herangetragen wurde, deutet für mich darauf hin, dass es sich ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl natürlich nicht gut machen würde, wenn die Linke mit an den Tisch gebeten würde.“

 
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