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Keine Erholung am Arbeitsmarkt: Auch in Mönchengladbach stillstand! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 31. Juli 2013

Trotz gutem Wetter und Ferienzeit gibt es keine Erholung am Arbeitsmarkt, im Gegenteil: Trotz Saison stieg die Arbeitslosigkeit offiziell auf 2,914 Millionen in ganz Deutschland und in Mönchengladbach auf 15.365. Ohne die statistischen Spielereien liegt die tatsächliche Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach sogar bei 19.529, wie DIE LINKE auch in diesem Monat nachgerechnet hat.

Weiterhin bedenklich findet DIE LINKE den hohen Anteil von Menschen über 58 Jahren, die in den offiziellen Arbeitslosenzahlen nicht auftauchen. „Für das sogenannte 50plus Programm wurde dieses Jahr schon alleine in Mönchengladbach über 3 Millionen Euro ausgegeben, das ist fast soviel wie im ganzen Vorjahr“, erklärt Torben Schultz vom Kreisvorstand, „Und 23,5% dieser Gelder sind für über 58jährige verwendet worden. Trotzdem liegt Mönchengladbach konstant über den Zahlen von Bund und Land bei den Menschen über 58, die ALG I oder II bekommen.“
Angesichts dieser Tatsachen bezweifelt DIE LINKE Mönchengladbach den Sinn des 50plus Programmes. „Viel Geld, mit dem Menschen Maßnahmen aufgebrummt werden, die nicht helfen. Einzig die Agentur hat schönere Zahlen dadurch“, meint Schultz.

DIE LINKE fordert erneut, die Rente erst ab 67 zurückzunehmen. „Bei der offensichtlichen Problematik, so lange voll erwerbstätig zu sein, ist es schon fraglich, ob die Rente ab 65 überhaupt noch realistisch ist“, fragt Schultz, „Ich schätze die Erfahrung älterer KollegInnen zwar sehr, aber in vielen Berufen ist eben ein so langes Arbeiten gar nicht möglich.“


Hier finden sie die Tatsächlichen Arbeitslosenzahlen auf Grundlage der Zahlen der Arbeitsagentur als PDF. Eine weitere Auffälligkeit in diesen Zahlen ist der erneut gestiegene Anteil an kranken Arbeitslosen.

Die Zahlen zu 50plus stammen aus einer Anfrage an das Jobcenter Mönchengladbach, die am 12. Juli beantwortet wurde.

Zu weiteren Aussagen der "Tatsächlichen Arbeitslosenzahlen" und dem Münchhausen-Index lesen sie bitte hier unsere Pressemitteilung vom Vormonat.

 
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