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Höhere Preise, sinkendes BAFöG – Studierende in Mönchengladbach besonders betroffen? PDF Drucken E-Mail
Freitag, 19. Juli 2013

Gestern (18.7.) stellte das Statistische Bundesamt die alljährlichen BaföG-Zahlen vor. Deutlich wurde, dass die Fördersumme im ganzen Bundesgebiet im Durchschnitt um 4 Euro pro Monat gesunken ist. „Ob gerade Mönchengladbacher Studierende besonders betroffen sind, lässt sich so nicht sagen“, erklärt Ratsherr Bernhard Clasen, „Die Zahlen gibt es nur nach Bundesländern aufgesplittet. Und da sieht es für NRW nicht gut aus, hier sank die durchschnittliche Förderung gleich um 6 Euro. Und für Studierende an Fachhochschulen in NRW sieht es noch schlechter aus, da ging die durchschnittliche Förderung gleich um 8 Euro runter. Deswegen ist einfach zu befürchten, dass die Mönchengladbacher Studierenden besonders betroffen sind.“

Clasen ist über diese Zahlen besonders verärgert, weil sich in Mönchengladbach in den letzten Jahren viel getan hat: „Die Hochschule wächst und in Stadtteilen wie Eicken entstehen interessante Projekte. Mönchengladbach wird immer interessanter für Studierende und das ist gut für unsere Stadt. Doch die Preise für Lebensmittel, Miete und Energie steigen kontinuierlich und jetzt wird auch noch das aufkeimende studentische Leben durch eine verfehlte Bildungspolitik ausgehungert.“

DIE LINKE stellt fest, dass die Zahl der Vollgeförderten zurückgegangen ist und die letzte BAföG-Erhöhung mehr als drei Jahre zurück liegt. Nun belegen die neuen Zahlen, dass der BAföG-Durchschnittssatz sogar zurückgeht, er liegt nunmehr bei 448 Euro*. Wie davon jemand auch nur halbwegs seine Miete, Lebenshaltungskosten und Studienmaterialien bezahlen soll, ist Clasen schleierhaft: „Ministerin Wanka bleibt uns diese Antwort bis heute schuldig. DIE LINKE fordert eine sofortige Erhöhung des BAföG um mindestens zehn Prozent, eine Ausweitung des Berechtigtenkreises und die Rückkehr zum Vollzuschuss.“

* 448 Euro ist der Bundesdurchschnitt für Studierende, für Studierende in NRW sind es 444 Euro

 
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