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„Pro NRW“ Kundgebung in Mönchengladbach zur Lachnummer machen! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 24. Februar 2013

Aufruf der Anifa Niederrhein:
„Pro NRW“ Kundgebung in Mönchengladbach zur Lachnummer machen!

Auch DIE LINKE Mönchengladbach ruft zur Gegendemonstration auf. Weiter haben bisher die Jusos und die Grünen zugesagt mit zu mobilisieren. Auch weitere Gruppierungen (z.B. Theo-Hespers-Stiftung, Gewerkschaften, etc.) werden angesprochen. Es wird also ein großes, buntes Bündnis das den Rechtspopulisten klar macht, dass in Mönchengladbach kein Platz für ihre menschenverachtenden Parolen ist!

Hier erstmal der Aufruf der Antifa, der auch über Facebook geteilt und weiterverbreitet werden kann:

 Im März startet die rechtspopullistische „Bürgerbewegung Pro NRW“ ihre Kundgebungsserie „Volksinitiative gegen Asylmissbrauch“. Hierbei möchten die Rassist_innen in 21 Städten NRW's direkt vor „Brennpunkten des Asylmissbrauchs“ demonstrieren.
Brennpunkte des Asylmissbrauchs, dass sind für „Pro NRW“ wahlweise Asylbewerber_innenunterkünfte, Erstaufnahmestellen und Baustellen für neue Wohnheime. Ebenso betroffen ist ein von überwiegend Sinti und Roma bewohntes Haus in Duisburg, von „Pro NRW“ als „Zigeunerhochhaus“ tituliert.

Neben Großstädten und den üblichen Hochburgen „Pro NRW's“ steht auch Mönchengladbach auf der langen Liste, der von Kundgebungen betroffenen Orten. Über die Bühne gehen soll das Ganze am 16. März um 11 Uhr in der Straße Luisental.

Waren es bei den letzten beiden Kundgebungen „Pro NRW's“ in Mönchengladbach der Islam und die Salafisten die es zu bekämpfen galt, hat man nun eine neue Zielgruppe gefunden: Asylbewerber.

Wie bereits beim Thema Islam tritt „Pro NRW“, auch in der Asylpolitik, mit pauschalisierenden Thesen in der Öffentlichkeit auf und setzt sich nicht mit den tatsächtlichen Ursachen von Problemen auseinander.
So wird Asylbewerber_innen flächendeckend Asylmissbrauch unterstellt und immer wieder vor hunderttausenden Wirtschaftsflüchtlingen gewarnt, für die der deutsche Steuerzahler letzendlich alimentieren müsste. Dass die Partei in ihrem Kampf gegen Überfremdung besonders vehement gegen Neubauten von Asylunterkünften in Wohngebieten kämpft, zeigt wes Geistes Kind sie ist.

Wir lassen uns von solch gesellschaftsspaltenden Kundgebungen nicht beeindrucken! Wir glauben stattdessen an eine offene und vielfältige Gesellschaft, in der man unabhängig von Glauben, Herkunft, sexueller Orientierung, Geschlecht und Alter gleichberechtigt und frei miteinander leben kann und in der Asylsuchende und Flüchtlinge Schutz vor Verfolgung erhalten. Wir wollen Begegnung statt Abgrenzung und Miteinander statt Gegeneinander.
Einen Generalverdacht auf Missbrauch lehnen wir ebenso ab wie die bestehenden menschenunwürdigen Verhältnisse für Asylbewerber_innen in Deutschland.

Kommt zur angemeldeten Gegenkundgebung und lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir weder in Mönchengladbach noch anderswo Bock auf „Pro NRW“ haben !

Treffpunkt: Straße Luisental // 16.3. ab 10:30 Uhr

Grenzen auf, überall, kein Mensch ist illegal!
Anifa Niederrhein

 
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