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Baustelle Arcaden: Wieder falsche Angaben zum Baustellenverkehr auf Fußgängerzone PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 7. November 2012

Was für ein Spiel veranstalten die Macher der Arcaden und die zuständigen Behörden mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die von dem Baustellenlärm und der mittlerweile dilettantischen Planung zunehmend genervt sind. Nicht nur das Bürger sich von dem am Sonntagmorgen ab 07:00 Uhr (!) begonnenen Baulärm belästigt fühlten, jetzt berichtete auch die Rheinische Post in einem Artikel vom 06. November 2012, das es bereits massive Bürgerbeschwerden wegen der Baustelle in der Nacht von Montag auf Dienstag letzter Woche gegeben hätte. Als wenn das noch nicht genug Ärgernis für die Anwohner wäre, berichtete ebenfalls am 06. November die Westdeutsche Zeitung, das entgegen der Aussage des Baustellenleiters gegenüber dem Bezirksvertreter Mönchengladbach-Nord, Mario Bocks, das die sonntägliche und eigentlich einmalige frühmorgendliche Sonntagsaktion nun nicht die einzige bleiben würde.

„Die Verantwortlichen des Mfi und der zuständigen Behörde, hier nicht das Baudezernat sondern das Amt für Arbeitsschutz, sollten den Bürgern endlich reinen Wein einschenken, was sie denn noch alles erwartet. Erst heißt es, kein Verkehr über die Fußgängerzone, dann wird hinter verschlossenen Türen ausgemacht, das doch 100 LKWs täglich von 05:00 bis 12:00 Uhr Schutt an und abfahren sollen, dann wird gesagt, es gab bisher wenige Beschwerden und dann stellt sich heraus, dass es nicht nur sonntagsfrüh Beschwerden gab, sondern auch in der Nacht von Montag auf Dienstag und schließlich sagt man, das entgegen der Aussage des Baustellenleiters die Sonntagsaktion nochmals wiederholt werden soll. Da fragt man sich natürlich, was stimmt denn jetzt überhaupt und warum wird nicht mit den Anwohnern kommuniziert. Ein Flyer, der noch nicht mal überall verteilt wurde, ist doch nicht ausreichend“, wundert sich Mario Bocks und zeigt Verständnis für die verärgerten Anwohner und Ladenlokalbesitzer.

Torben Schultz vom SprecherInnenrat weist darüber hinaus noch auf weitere eventuelle Probleme hin, die entstehen können, wenn die Anwohner nicht informiert werden: „Man stelle sich mal vor, die Polizei wird zigfach wegen diesen Ruhestörungen und Lärmbelästigungen angerufen und muss mehrfach zur Baustelle fahren. Trotz eventueller Sondergenehmigungen kann die Polizei bei massiven Beschwerden einen vorübergehenden Stopp der Baustellenaktivitäten zugunsten der Bürgerinnen und Bürger verfügen. Wenn dann auch noch ein Bürger klagen sollte und ein zuständiges Gericht diese hart am Rande der Legalität ausgestellten Sondergenehmigungen einzieht, dann kommen die Betreiber des Mfi und der zuständigen Ämter in ganz schönen Schwierigkeiten. Alleine schon aus diesem Grund sollte eine bessere Aufklärung im Vorfeld stattfinden und nicht wie bisher, das man immer nur kleinlaut hinterher über die Presse zugeben muss, das mal wieder einiges falsch gelaufen ist.“

DIE LINKE. Mönchengladbach fordert daher die Verantwortlichen dieser Unstimmigkeiten auf, mit einer Stimme zu kommunizieren und die betroffenen Menschen nun endlich im Vorfeld über weitere Lärmbelästigungen und Unannehmlichkeiten zu informieren.

 
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