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Ehrenamt versichern, nicht die Haftung beschränken PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 24. Oktober 2012

Günter Krings (CDU MdB) veröffentlichte am 24.10.2012 Pläne, wie die Regierungskoalition das Ehrenamt stärken will. Dazu erklärt Torben Schultz vom SprecherInnenrat der DIE LINKE Mönchengladbach und Mitglied im Freizeit-, Sport-, und Bäderausschuss, dass er die Ziele teilt,  allerdings sieht DIE LINKE einen gravierenden Fehler in den Plänen von Schwarz-Gelb bei der Haftungsbeschränkung. „Natürlich brauchen die Ehrenamtlichen eine Absicherung, genauso wie mögliche Geschädigte. Es ist mir schleierhaft, wieso sich Herr Krings hier nicht an den gegebenen Praktiken des Landes NRW  orientiert? Über das Land sind die Ehrenamtler versichert, so wird beiden Seiten geholfen. Das ist sicher noch nicht in allen Teilen perfekt, aber es ist der richtige Ansatz.“

Bei einem Unfall greift für die Meisten die private Unfallversicherung. Doch es gibt auch einen Unfall-Sammelversicherungsvertrag des Landes NRW. Dieser tritt für ehrenamtlich Engagierte ein, die nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen. Dieser Schutz besteht automatisch und ohne besondere Anmeldung. Die Kosten der Versicherung übernimmt das Land. Ehrenamtliche müssen keine Prämie zahlen.

Die meisten Vereine und Organisationen haben für ihre ehrenamtlich Tätigen eine eigene Haftpflichtversicherungen abgeschlossen. Doch ähnlich wie bei der Unfallversicherung bietet auch hier das Land eine „Fallback-Lösung“. Sollte keine Versicherung bestehen, greift der Haftpflicht-Sammelversicherungsvertrag NRW. Gerade für die vielen ehrenamtlich und freiwillig Engagierten, die außerhalb von rechtlich selbstständigen Organisationen tätig sind, wie zum Beispiel in Selbsthilfegruppen ohne Vereinsstatus, ist das eine wichtige Stütze.

Schultz appelliert an die Regierungskoalition und insbesondere an Herrn Krings, sich diese Wege mal genauer anzuschauen und dann im Bund eine Lösung wie in NRW einzuführen und weiter auszubauen.

 
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