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Wahlkampf … und Krings schaltet auf Stammtisch-Modus? PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 14. Oktober 2012

Über den Micro-Blog Dienst Twitter verbreitete Günter Krings (CDU) am Samstag, dass seiner Ansicht nach das Deutsche Asylrecht zu verlockend sei und so die Flüchtlinge anzieht. Gleichzeitig kann Mönchengladbach etwa 100 AsylbewerberInnen nur noch notdürftig und nur mit Hilfe des THW unterbringen. „Wenn Krings die Baracken am Luisental oder essen in Versorgungszelten des THW so verlockend findet, dann kann er ja gerne Umziehen und sein Haus für Flüchtlingsfamilien zur Verfügung stellen“, meint Torben Schultz vom SprecherInnenrat, „Doch in Wirklichkeit versucht Krings doch nur mit Stammtischparolen am rechten Rand zu punkten.“

Auch die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hält die Debatte um Asylbeweber für absurd und ihr Geschäftsführer Günter Burkhardt spricht von „einem Spiel mit ausländerfeindlichen Ressentiments.“ Für DIE LINKE steht fest, dass die Debatte mit den Landtagswahlen in Niedersachsen und Bayern, so wie mit der Bundestagswahl im kommenden Jahr zu tun hat. „Es ist erschreckend wie Krings jetzt schon Wahlkampf für seine Direktkandidatur in Mönchengladbach macht und dabei auf populistischen Alarmismus setzt“, sagt Schultz, „Dabei sollte er und die Regierung Merkel lieber ihre Arbeit machen und sich dafür einsetzen, dass die Lage der Roma in ihren Herkunftsländern verbessert wird. Denn sie fliehen vor existenzieller Armut und Diskriminierung.“


Original Tweet von Krings lautete :
„spd behauptet, schlepper locken balkanflüchtlinge mit falschen versprechen. fuerchte,die wahrheit über unser asylrecht ist verlockend genug!“

 
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