| Abriss: Gut Ding will Weile haben |
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| Sonntag, 15. Juli 2012 | |
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Am Freitag (13.7.) informierte DIE LINKE die Öffentlichkeit, dass der Baustellenverkehr für den Abriss des Alten Stadttheaters nicht wie geplant über die Steinmetzstraße, sondern über die Hindenburgstraße, rollen soll. Jetzt warnt DIE LINKE vor den irreparablen Folgen einer solchen Notlösung und fordert die Verwaltung auf, eine neue Lösung zu präsentieren. „Im Notfall muss der Abriss warten bis die Steinmetzstraße wie geplant ausgebaut ist“, sagt Ratsherr Bernhard Clasen, der am Samstag am Infostand das Gespräch mit den BürgerInnen suchte, um über diesen Planungsfehler zu informieren. Tanja Euchler vom SprecherInnenrat der Partei, die ebenfalls am Infostand teilnahm, rechnet vor: „Hundert LKW täglich bis 12:00 Uhr, die ersten davon mögen vielleicht um 7:00 Uhr rollen. Somit muss alle 3 Minuten ein LKW die Hindenburgstraße hoch. Dazu kommt der normale Lieferverkehr für die Geschäfte. Und von den 900 Bussen täglich fällt vor allem ein Teil des Berufsverkehr in diese Zeit. Nur so exemplarisch macht das je Fahrrichtung zwischen 8:00 und 9:00 über 20 Busse aus. Im besten Fall kommen wir also auf ein Fahrzeug alle 90 Sekunden je Richtung. Praktisch wird es aber wohl eher eine durchgehende Kolonne.“ DIE LINKE befürchtet schwere Schäden durch diesen Notfallplan für den Baustellenverkehr:
„Wir haben immer vor den Folgen eines solchen Einkaufszentrum gewarnt“, endet Clasen, „Aber dass die Schäden schon so früh in so einem Ausmaß drohen haben auch wir nicht abgesehen. Um nicht wieder gut zu machende Schäden für die Anlieger der Hindenburgstraße und für die ganze Stadt zu vermeiden muss die Verwaltung eine andere Lösung finden. Uns wäre natürlich die komplette Aufgabe des HDZ Projektes am liebsten, gibt es doch bei den BürgerInnen eh kaum Zuspruch für diesen Konsumtempel. Aber mindestens ein verschieben des Abriss muss möglich sein.“ |
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DIE LINKE. MG 

