Home arrow DIE LINKE. MG arrow Pressemitteilungen arrow 100 LKWs täglich auf der Hindenburgstraße

DIE LINKE. MG

So erreichen Sie uns

Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach

Montag und Dienstag
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Donnerstag und Freitag
10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Montag und Freitag ist Sozialberatung

Weiterer Kontakt hier

Suche

100 LKWs täglich auf der Hindenburgstraße PDF Drucken E-Mail
Freitag, 13. Juli 2012

100 LKWs täglich auf der Hindenburgstraße – Baustellenverkehr über Fußgängerzone und Planung für HDZ eskaliert!
Bezirksvertreter fragt: Sind die Planer denn von allen guten Geistern verlassen?

Mit großem Unverständnis reagiert der Bezirksvertreter der Partei DIE LINKE. in Mönchengladbach-Nord (früher Stadtmitte), Mario Bocks, auf die Ankündigung des Citymanagements und der Verwaltung, das nach deren Angaben und entgegen der ursprünglichen Planung der Baustellenverkehr doch über die Fußgängerzone Hindenburgstraße abgewickelt werden muss. Knapp 100 LKWs sollen dann täglich bis maximal 12:00 Uhr die Hindenburgstraße von der Bismarckstraße kommend raufbrettern, damit der Bau der Konsumfabrik HDZ nicht verzögert werden muss. Angeblicher Anlass für diesen Wahnsinn auf einer Fußgängerzone sei der bereits vorgestellte Umbau der Steinmetztstraße, der nicht vor Abriss und Baubeginn realisiert werden kann, weil kein Unternehmen ein Angebot im Rahmen der Ausschreibung abgegeben hätte, schwadronieren Citymanagement und Verwaltung hier gemeinsam.

„Wie kann man tagtäglich um die 100 oder mehr LKWs eine Fußgängerzone hochbrettern lassen? Sind die Planer denn von allen guten Geistern verlassen? Dieser ganze Unsinn mit dem nicht mehr zeitgemäßen Konsumtempel wird immer grotesker und hätte sich die Stadt sparen sollen. Es macht einfach keinen Sinn, fehlende Attraktivität mit weiteren Einkaufsmöglichkeiten auf Kosten des Einzelhandels und der Ortsstadtteile mit ihren schönen Kernmärkten zu kompensieren. Jetzt stellt sich auch noch heraus, das zur Sinnlosigkeit dieses Projektes noch Planlosigkeit und Dilettantismus hinzukommen. Wenn diese Regelung nun getroffen wurde, weil angebliche Anbieter für bestimmte Arbeiten im Umfeld nicht gefunden werden konnten, dann sollte man sich schon fragen, warum das so ist“, empört sich Bezirksvertreter Bocks.

DIE LINKE. Mönchengladbach hatte in der Bezirksvertretung, in allen Ausschüssen und im Rat der Stadt den Bau der Konsumfabrik HDZ konsequent als stadtschädigend und als richtungsweisende Fehlplanung generell abgelehnt.

„Das ist wieder mal klassisches Missmanagement in unserer Stadt. Hier wird aus einer schon bis dahin schlechten Lösung mit dem leer stehenden Stadttheater eine noch weitaus schlechtere Lösung samt Kappung der Stepkesstraße beschlossen. Da kommt man aus dem Staunen über so viel stadtplanerischem Unvermögen nicht mehr hinaus. Die betroffenen Geschäftsleute, die in den nächsten Tagen informiert werden sollen, dürften sich über diese Lösung „bedanken“. Da graust es einem ja richtig, wenn dann noch mitgeteilt wird, die weitere Feinabstimmung wird zwischen Citymanagement und Verwaltung stattfinden. Ich glaube, ein Großteil der Betroffenen sowie die Fußgängerinnen und Fußgänger der Hindenburgstraße würden liebend gerne auf weiteren Feinabstimmungen verzichten, wenn das Ergebnis auch nur annähernd so desaströs wie die hier nun getroffene Regelung aussehen sollte“, ergänzt Bocks.

DIE LINKE. Mönchengladbach wird sich ob dieser Regelung informieren, ob ein täglicher Verkehr von knapp 100 LKWs auf der Hindenburgstraße überhaupt zulässig ist.

 
< zurück   weiter >