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NATO Musikfest mit dem wahren Gesicht des Krieges konfrontiert PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 3. Juni 2012

Jährlich findet in Mönchengladbach das NATO Musikfest statt, so auch das letzte Wochenende. Obwohl der Reinerlös dem Weltflüchtlingsfonds zur Verfügung gestellt wird, ist für DIE LINKE Mönchengladbach dieses „Fest“ keine gute Sache. „Unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe sollen so die Kriegseinsätze der Bundeswehr salonfähig gemacht werden“, sagt Tanja Euchler vom Kreisvorstand, „Es muss doch klar benannt werden, dass die NATO selber die EmpfängerInnen dieser Hilfe erst zu Opfern gemacht hat.“

Plakatausstellung und im Hintergrund die NATO

Aus diesem Grund zeigte die Partei am Samstag (2.6.) bei der „Parade der Orchester durch die Innenstadt“ am Startpunkt am Alten Stadttheater die Plakatausstellung „Afghanistan - Das wahre Gesicht des Krieges“. Die Ausstellung erinnert unter anderem daran, dass am 4. September 2009 auf Befehl eines deutschen Offiziers nahe dem afghanischen Kunduz 140 Menschen von NATO-Bomben verbrannt wurden. „Die seit 1960 durch das NATO Musik- & Propagandafestival gesammelten  502.000,- Euro können da keine Wiedergutmachung leisten, Blasmusik heilt keine Wunden“, meint Euchler weiter und rechnet vor, „Durch die Einsparung von nur einem Eurofighter (Stückpreis etwa 117 Millionen Euro) stände ein Betrag zur Verfügung, für die das NATO-Musikfest die nächsten 11.725 Jahre (elftausendsiebenhundertfünfundzwanzig!) bräuchte.“

Das wahre Gesicht des KriegesDIE LINKE lehnt alle Auslandseinsätze der Bundeswehr und der NATO ab. „Wir wissen, dass auch die Mehrheit der Deutschen Bevölkerung die Auslandseinsätze ablehnt. Mit unser kleinen Ausstellung mitten unter den Musikern und ZuschauerInnen haben wir einen Gegenpol zur Kriegswerbung der NATO geschaffen. Vielleicht hat das ja auch ein paar Verantwortliche zum Nachdenken gebracht“, hofft Euchler abschließend.

 
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