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Wichtiger Schritt: Castoren bleiben bis 2016 in Jülich PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 16. Mai 2012

Am Mittwoch (16.5.) hat der Aufsichtsrat des Forschungszentrum Jülich (FZJ) entschieden, die 152 Castoren mit hoch verstrahlten Brennelementen bis 2016 in Jülich zu belassen. DIE LINKE Mönchengladbach begrüßt diesen wichtigen ersten Schritt. Besonders erfreut zeigt sich Ratsherr Bernhard Clasen, dass das FZJ zugesagt hat, ein Konzept für eine weitergehende Zwischenlagerung zu erarbeiten.

Noch bis vor kurzem drohten der Region Mönchengladbach nahezu wöchentliche Castor-Transporte von Jülich in das Zwischenlager in Ahaus. „Da aber das Zwischenlager in keiner Weise sicherer ist als die Lagerstellen am Forschungszentrum selber, wäre jeder Transport ein unnötiges Risiko“, so Clasen, „Und da die Zwischenlager eben kein Endlager sind, wären die gleichen Castoren schon in ein paar Jahren erneut durch das Land gekarrt worden. Dass jetzt die Chance da ist, diesen Irrsinn zu unterbinden, ist ein Erfolg der vielen Anti AKW Initiativen – dafür allen Aktiven vielen Dank!“

DIE LINKE hofft sehr auf einen bundesweiten Wechsel im Umgang mit dem Atommüll, denn auch an den Atomkraftwerken stehen ähnliche Hallen wie in Jülich. „Solange auch nur noch ein AKW läuft, dient jeder Castor-Transport dem Fortbestand dieser tödlichen Technik. Und solange werden wir uns jedem Castor-Transport, ob nach Ahaus oder Gorleben, entgegenstellen“, endet Clasen.

 
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