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Röttgen hat den Ausstieg nicht verstanden, das ist nicht tragbar für NRW! PDF Drucken E-Mail
Montag, 30. April 2012

Vom Regen in die Traufe. So fühlen sich zurzeit die umweltpolitisch aktiven Mitglieder der Partei DIE LINKE nach einem Treffen der EU-Energieminister in Dänemark am 20. April. Beraten wurde über den Energiefahrplan 2050. Dort diskutierten die Minister doch tatsächlich darüber, ob Atomkraft förderwürdig ist.  Während in der Bundesrepublik die Förderungen von Solarenergien drastisch gekürzt werden, fordern nun einige EU-Staaten unsere Steuergelder zur Subventionierung der Atomkraft. Die an Dreistigkeit nicht mehr zu überbietende Argumentation der Befürworter nach Subventionen sieht in der Atomkraft eine emissionsarme Technologie, vergleichbar mit den im Energieplan 2050 genannten  erneuerbaren Energien.

Rohat Yildirim, Landtagskandidatin der LINKEN in Mönchengladbach Rheydt empört sich: „Damit wird doch der gesamte deutsche Atom Ausstieg ad absurdum geführt. Nach Fukushima muss doch den letzten Atomlobbyisten klar geworden sein, das diese Technologie nicht beherrschbar ist. Und jetzt sollen AKWs von unseren Steuergeldern  über Einspeisevergütungen nach dem Muster der erneuerbaren Energien durch EU-Subventionen gefördert werden. Das ist unverantwortlich! Deshalb muss klar sein, dass sich die Verantwortlichen deutlich gegen Subventionen für Atomkraft einsetzten und darauf drängen, dass die erneuerbaren Energien Landes- und Europaweit zügig ausgebaut werden. Die Bundesrepublik und ganz Europa muss schnell atomkraftfrei werden!“

„Der NRW-Spitzenkandidat der CDU, Herr Röttgen, hätte sich bei diesem informellen Treffen sofort gegen solch abstruse Ideen stellen müssen. Er hätte laut und deutlich jeglichen Überlegungen in diese Richtung eine Absage erteilen müssen. Vermutlich hat Röttgen die Gründe für den Atomausstieg überhaupt nicht verstanden. Sonst hätte er auch in Europa dafür gesorgt, dass der Beschluss zum Atomausstieg in Deutschland auch europaweit respektiert wird. So Jemand soll die Verantwortung für NRW übernehmen? Unfassbar!“, sagt der Mönchengladbacher Landtagskandidat Mario Bocks und erklärt weiter: „Das Ziel muss der Ausbau von erneuerbaren Energien zu 100% sein. Wenn Herr Röttgen Diskussionen zulässt, das erneuerbare Energien und Atomkraft in ihren Emissionen vergleichbar seinen, dann sollte er mal nach Fukushima fahren.“

DIE LINKE hat in ihrem Wahlprogramm zur Landtagswahl in NRW dem Ausbau der erneuerbaren Energien einen eigenen Programmpunkt gewidmet, um die Wichtigkeit dieser Forderung zu unterstreichen.

 
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