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Rücktritt Friedhelm Terhag – Erklärung DIE LINKE. Mönchengladbach PDF Drucken E-Mail
Montag, 23. April 2012

Am Wochenende trat Friedhelm Terhag aus dem gerade mal vier Tage zuvor gewählten Kreisvorstand DIE LINKE Mönchengladbach zurück. Anlass war eine, nach eigenen Angaben, halbjährige Mitgliedschaft bei den Republikanern für die Terhag auch 2005 zur Landtagswahl als Direktkandidat aufgestellt war. Diese Tatsache hatte Terhag bei der Frage nach seiner politischen Vergangenheit verschwiegen. Zu diesem Vorgang erklärt Torben Schultz:

Herr Terhag ist bei uns im Kreisverband seit 2009 Mitglied, er hat sich oft in die politische Arbeit eingebracht. Rechte Tendenzen waren nie zu bemerken. Wir können und wollen bei neuen Mitgliedern nicht ihren ganzen Lebenslauf durchleuchten, wir messen die Menschen an dem was sie tun und sagen. Und da gibt es bei Friedhelm Terhag in der Zeit bei der Linken keine negativen oder rechten Tendenzen.

Allerdings kann sich niemand bei den Linken in ein Amt wählen lassen oder für Mandate kandidieren, wenn so eine Tatsache verschwiegen wird. Das hat Friedhelm Terhag leider zu spät begriffen, hat dann aber mit seinem Rücktritt die richtige Konsequenz gezogen.

Als Partei treten wir immer offensiv gegen Faschismus, Rechtspopulismus und jegliche andere Diskriminierung ein. Gleichzeitig unterstützen wir Aussteigerprogramme um Menschen aus der menschenverachtenden Ideologie heraus zu holen. In diesem Sinne ist für uns nicht die ehemalige Mitgliedschaft bei den Republikanern das Problem. Das Problem ist das Schweigen zum falschen Zeitpunkt.

 
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