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Unsere Antwort auf das „Unsozialticket“ – Ich nehm dich mit! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 8. November 2011

Wie die Rheinische Post dieser Tage berichtete, leben in Mönchengladbach die meisten Menschen mit Verschuldung (14,7%) in der Region Niederrhein. An die 36.000 Menschen beziehen in Mönchengladbach Leistungen nach dem SGB II. Für diese Menschen im Hartz IV Bezug, aber auch für Menschen mit niedrigen Renten, prekären Löhnen, welche kaum zum Leben reichen, oder die auf Unterstützung als AsylbewerberInnen angewiesen sind,  wollte die Landesregierung und mit ihr die Stadt Mönchengladbach, ein Sozialticket auflegen.

Was gut gemeint war, geriet allerdings in der Umsetzung zur Farce für die Anspruchsberechtigten. Denn seit dem 01.11.2011 bietet die Stadt ein Ticket auf Basis des Tickets 1000 zum Preis von 29,90  € an. Nicht nur, dass dieser Preis weit entfernt von den ersten Preis-Vorschlägen durch Grüne und CDU im NVV-Beirat liegt (15 – 22 €), er ist auch in der Höhe von knapp 30 € bei einer im Regelsatz verankerten Summe für Mobilität von 18,41 € schlicht nicht zu bezahlen. DIE LINKE. Mönchengladbach betont ausdrücklich, dass Armut nicht nur ein Ausdruck von sozialer Ungleichheit ist, sie lehnt auch dieses „Unsozialticket“ ab und kämpft weiter für ein wirkliches Sozialticket für 15 €.

Daher unterstützt DIE LINKE. auch die von der „Initiative Sozialticket“ gestartete Kampagne „Ich nehm dich mit!“. Mit dieser Aktion möchte die Initiative die InhaberInnen eines „Ticket2000“, „Ticket1000“, Semester-, Firmen- oder Bärentickets bitten, an Werktagen nach 19 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ganztätig die Möglichkeit zu nutzen, eine oder mehrere Personen kostenlos mitzunehmen. Um zu signalisieren „Ich nehm dich mit“, verteilt DIE LINKE. in ihrer Geschäftsstelle auf der Hauptstraße 2 in 41236 Mönchengladbach (Di. – Fr. von 10-12 Uhr und 16-18 Uhr) „Aktion Freifahrt“-Buttons, um Leute, die sich an der Aktion beteiligen möchten, als AnsprechpartnerInnen sichtbar zu machen. DIE LINKE. Mönchengladbach betont noch mal ausdrücklich, das die Möglichkeit, Busse und Bahnen zu nutzen, Voraussetzung ist, um am kulturellen Leben teilnehmen zu können und um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Mobilität ist darüber hinaus auch wichtig für die Arbeitsplatzsuche oder um preisgünstig einkaufen zu können.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Menschen mit einem Ticket sich an dieser Aktion beteiligen würden. Der rote Button signalisiert ja nicht nur, dass man eine weitere Person mitnehmen kann, er bedeutet für uns auch, dass jeder Mensch das Recht auf Mobilität hat und dass man sich solidarisch zeigt“, freuen sich Torben Schultz, Mitglied im Freizeit-, Sport- und Bäderausschuss und Mario Bocks, Bezirksvertreter in Mönchengladbach-Nord, die beide mit weiteren Mitgliedern des Kreisverbandes Mönchengladbach die viel beachtete Sternfahrt-Aktion zum „Ich nehm dich mit“ Auftakt am Samstag, den 05.11.11, in Duisburg unterstützten. Die „Aktuelle Stunde“ und die Lokalzeiten in Düsseldorf und Duisburg berichteten im WDR-Fernsehen ebenso wie die Rheinische Post-Duisburg.

Der Freifahrt Button

 
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