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Freitag, 28. Oktober 2011

Der Oberbürgermeister Norbert Bude möchte gerne zu Marketingzwecken der Stadt einen Zusatznamen geben. Mönchengladbach als Marke. Eine erfolgreiche Werbewirksamkeit wird jedoch nicht alleine aus dem Produktnamen erreicht, sondern und vor allem durch eine jahrelange Produktpflege: Der gute Ruf, der sich durch konstante Qualität hart erarbeitet werden muss.
Leider scheint dafür in Mönchengladbach der Wille zu fehlen und so befürchtet DIE LINKE, dass Mönchengladbach zukünftig jährlich den Namen wechseln muss, um Neues positiv zu vermitteln.
Aus diesem Grund schlägt DIE LINKE einen Fünfjahresplan vor:

2011 wird die Stadt nachträglich in "Narrenhochburg Mönchengladbach" benannt. In dem Namen soll sich das närrische Datum 11.11.2011 widerspiegeln. Ob im Namen auch eine Anspielung auf die Lokalpolitik zu sehen ist, soll den Betrachtern freigestellt bleiben.

2012 beginnt dann das Jahr "Mönchengladbach, Stadt der versiegten Brunnen". Zur Wiedereröffnung des Pahlkebades könnte es dann eine begleitende Veranstaltung geben: "Wenigstens hier können wir Ihnen noch das Wasser reichen".

2013 wird die Reduzierung der Grünflächenpflege dann ihren Höhepunkt erreicht haben und es beginnt das Jahr "Wildwuchs Mönchengladbach". Die VHS wird aufgefordert, eine Veranstaltungsreihe zum Thema zu machen. Vorgeschlagen wird: "Biotop als Lebensraum", "Überleben im Großstadtdschungel" und zum Abschluss das Trainingscamp "Ab durch die Hecke".

2014 könnte bereits eine neue Koalition die Geschicke der Stadt lenken, vermutlich jedoch mit dem gleichen Klüngel wie bereits in den Jahren davor. Ein guter Anlass für "Murmeltier-Stadt Mönchengladbach", eine Stadt, die täglich vom niedlichen Nagetier grüßen lässt.

2015 werden durch die Arcarden/HDZ auch die letzten Einzelhändler die Stadtteile Neuwerk, Giesenkirchen, Odenkirchen, Rheindahlen usw. verlassen haben. Der Leerstand findet sich positiv im Namen "Freiraum Mönchengladbach" wieder und es gibt viel Platz für Kunstausstellungen.
Hoffentlich gibt es auch noch genug KünstlerInnen, die diesen Raum zu nutzen wissen.

Dem Aufruf, Vorschläge einzubringen, ist die Partei DIE LINKE hiermit ausgiebig und gerne nachgekommen. Wie ernst die gemachten Vorschläge gemeint sind, müssen die BürgerInnen selber entscheiden. DIE LINKE widmet sich doch lieber wieder wichtigeren Themen.

 
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