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Wahnsinn auf Rädern PDF Drucken E-Mail
Montag, 17. Oktober 2011

Schluss mit hochradioaktiven Transporten mitten durch NRW!

(PM DIE LINKE. NRW) Nach Angabe der örtlichen Antiatominitiativen im Münsterland raste heute erneut ein Urantransport quer durch NRW. Neun Güterwaggons, alle mit einem Gefahrengutzeichen versehen, fuhren – teilweise mit hohem Tempo – durch Steinfurt, Münster und Emsdetten. In Münster stand der Zug im Hauptbahnhof Gleis an Gleis mit Personenzügen und in unmittelbarer Nähe von Reisenden.  Das Transportgut war der Deklaration zufolge radioaktiv und ätzend. Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) gehen davon aus, dass es sich um Uranhexaflurid Container handelt.

Katharina Schwabedissen, Landessprecherin DIE LINKE. NRW erklärt dazu: „Die SPD/ Grünen Landesregierung hat bei ihrem Antritt verkündet, dass sie Atomtransporte durch NRW verhindern wolle. Ein weiterer Punkt auf der Liste der leeren Versprechen dieser Landesregierung NRW. Der aktuelle Uranstransport zeigt, dass die Landesregierung offenbar nicht in der Lage oder nicht willens ist, die Transporte zu stoppen.“

Eine der möglichen Castorrouten von La Hague nach Gorleben führt auch durch NRW. Weitere Castortransporte sind zu Beginn des kommenden Jahres von Jülich nach Ahaus geplant. DIE LINKE. NRW fordert die Landesregierung auf, diesen drohenden Wahnsinn auf Rädern zu untersagen!

"Im Zweifel heißt es auch in NRW: Atomausstieg bleibt Handarbeit!"

 
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