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Kein Blut für Öl! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 7. September 2011

DIE LINKE. MG kritisiert die Kriegsbegeisterung beim ZDF auf Kosten der Gebührenzahler.

Zirka 3.000 Zivilpersonen sowie kriegsgefangene Gaddafi-Soldaten von den Rebellen gefoltert und ermordet, so sind  die ersten Ergebnisse vom Einmarsch der Rebellen in Tripolis. Diese als Rebellen getarnten Mörderbanden wurden und werden zudem schon seit Wochen von  Tötungsspezialisten aus Frankreich, Großbritannien, Katar und Jordanien ausgebildet, unterstützt und angeführt. Da stellt sich natürlich für jeden normalen Mensch die Frage, in wieweit sind NATO-Soldaten im Bodenkrieg in Libyen an der Ermordung von Zivilisten und Gefangenen beteiligt bzw. warum kann oder will die NATO Massaker dieser Art nicht verhindern? Selbst jetzt noch, nach der Vertreibung Gaddafis und seines Clans werden weiter und unvermindert NATO-Attacken mit tödlicher Präzision geflogen.

Erstaunlicherweise ist das alles für die vom Gebührenzahler finanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, insbesondere dem ZDF, nicht weiter wichtig, denn stattdessen werden Mörder und Terroristen, die mit Hilfe der NATO Kinderheime, Krankenhäuser und die Infrastruktur des Landes zerstören, als Freiheitskämpfer bejubelt, wird dieser NATO-Überfall, weiterhin mit bis heute nicht gerechtfertigten Gründen, beschönigt und verherrlicht.

Wie in der afghanischen Regierung sitzen auch im libyschen Übergangsrat Diebe, Al Qaida-Mitglieder und Verbrecher, die in den USA wohl auf dem elektrischen Stuhl landen würden oder lebenslänglich hinter Gittern für ihre Taten sitzen müssten. Das letztere auch in der Bundesrepublik.

Die Frage, in wessen Auftrag der Sender hier so offensichtlich kriegsbegeistert handelt, muss gestellt werden!

Dass die NATO wirtschaftliche Interessen hier mit Waffengewalt durchsetzt, lässt die Frage auftauchen „cui bono“, wem nützt es. Die Angst, an zukünftigen Ölgeschäften nicht beteiligt zu werden und gegenüber Franzosen und Briten damit in den Hintergrund gedrängt zu werden, beschreibt den Sittenverfall in unserer Gesellschaft mehr und mehr und lässt eine Lösung außerhalb der Gewalt gar nicht mehr zur Diskussion kommen. Eine tragische Entwicklung!

 
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