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Käthe Kollwitz Mappe aus dem Jahr 1920 PDF Drucken E-Mail
Samstag, 6. August 2011

K.I.  „Lebende Wände“ präsentiert in Kooperation mit der Partei DIE LINKE. MG ab 02.08.11 eine Käthe Kollwitz Mappe aus dem Jahr 1920. Eine Midissage wird es am 19.08.2011 geben.

Die Kunst-Initiative „Lebende Wände“ und ihr Initiator, Mario Bocks, Mitglied im Kuratorium der Kunststiftung im Museum Abteiberg, können es noch immer nicht fassen. Mit den Worten „Ich habe da eine Mappe von einer Frau, die ich von meiner Oma bekommen habe, die 1983 in Dresden gestorben ist“, hat sich ein Bürger, der namentlich nicht genannt werden möchte, an den Initiator der Kunst-Initiative gewandt. Wie sich schnell heraus stellte, handelte es sich dabei um eine Käthe Kollwitz Mappe, herausgegeben von Kunstwart in München, 1920, sowie um „Handzeichnungen in originalgetreuen Wiedergaben“ ebenfalls aus dem Jahre 1920, herausgegeben vom Emil Richter Verlag in Dresden. Die gesamte Mappe beinhaltet 20 Arbeiten von Käthe Kollwitz, welche u. a. aus dem Zyklus „Der Weberzug“ von 1897 oder auch der „Carmangnole“ von 1901 stammen.

Bei den in der Mappe beiliegenden Steinzeichnungen wurde eine Zeichnung eigens für die Mappe geschaffen. Der Text in der Mappe lautet: „Diese Steinzeichnung wurde eigens für dieses Werk geschaffen. Außer einigen Zustandsdrucken existieren davon keine weiteren Abzüge. Der Stein wurde zerstört.“

Das sterbende Kind

„Wir freuen uns außerordentlich, diese ausgezeichneten Arbeiten präsentieren zu können. Für Mönchengladbach ist dies sicherlich ein herausragendes Kunstereignis“, so Bocks, und erinnert gleichzeitig an eine kuriose Geschichte aus dem Jahre 1898. „Hier wurden Arbeiten aus dem „Weberzug“ von Käthe Kollwitz erstmalig im Rahmen der „Großen Berliner Kunstausstellung“ vorgestellt und die Reaktion des bekanntesten Besuchers der Ausstellung, Kaiser Wilhelm II, war eindeutig: „Rinnsteinkunst“ nannte er die Zeichnungen. Ein Kunstkenner war er nicht, denn damit hat er sich gewaltig geirrt.“

Nachdem die Vorbereitungen zur Präsentation der Mappe für die Öffentlichkeit abgeschlossen sind, kann man die Arbeiten ab dem 02. August 2011 in den von der Partei DIE LINKE. zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten der Kunst-Initiative auf der Hauptstraße 2 in Mönchengladbach-Rheydt besichtigen.

Eine Midissage für Kunstinteressierte und Presse findet am Freitag, den 19. August 2011, ab 18:00 Uhr statt. Neben einer Einführung zu der Person Käthe Kollwitz wird an diesem Abend auch ein 7-minütiger Kurzfilm zu der Künstlerin vorgestellt.

Wegen der Sommerferien ist die Ausstellung bis zum 21.08. von Dienstag – Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr zu besichtigen, danach ab dem 22.08. auch wieder nachmittags von 16:00 bis 18:00 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung: 02166-9792249


Plakat zur Ausstellung (PDF)

Information zur Kunst-Initiative „Lebende Wände“

Die von dem freischaffenden Künstler Mario Bocks und der Partei DIE LINKE. Mönchengladbach im August 2010 ins Leben gerufene Kunst-Initiative (K.I.) „Lebende Wände“ organisiert, veranstaltet und betreut Ausstellungen in den Räumlichkeiten des Büros der Partei DIE LINKE. auf der Hauptstraße 2 in 41236 Mönchengladbach. Mit dem Ziel, Künstlerinnen und Künstlern aus Mönchengladbach und Umgebung, aber auch konzeptionellen Themen-Ausstellungen einen öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen um ihre Arbeiten präsentieren zu können, werden das ganze Jahr über die Wände zum Leben gebracht.

Um die künstlerische Unabhängigkeit zu betonen, stellt die K.I. klar, dass weder die Künstlerinnen und Künstler, noch die Themen inhaltlich an der Ausrichtung der Partei DIE LINKE. gebunden sind. Inhalte, Arbeiten und Gestaltung der Ausstellenden sind unabhängig von der politischen Richtung der Partei DIE LINKE. Dies ist ganz wichtig für das Verständnis und die Autonomie der Künstlerinnen und Künstler und ermöglicht auch politisch nicht Interessierten, innerhalb der K.I. in den Räumlichkeiten auf der Hauptstraße auszustellen.

Mit TALIS und ACHMADOW haben bereits zwei überregional bekannte Künstler die Gelegenheit genutzt, über die K.I. auszustellen. Mit einer hochwertigen Käthe Kollwitz Ausstellung und der folgenden Dieter Süverkrüp (Heinrich-Heine-Preis 1976 und Deutscher Kleinkunstpreis 1987) Ausstellung „…das wollen wir doch mal sehen!“ – Süverkrüps Liederjahre, aber auch lokalen Künstlern wie Petra Nolting, Franz Lohbusch oder dem Düsseldorfer Dimitriy Zhdankin, die folgen werden, zeigt sich die Initiative hocherfreut über die Resonanz aus der Künstlerszene, welche das Konzept der „lebenden Wände“ nicht nur annehmen, sondern auch mit Leben füllen.

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