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RWE, Biblis und Mönchengladbach PDF Drucken E-Mail
Freitag, 1. April 2011

Der Energiekonzern RWE wird Medienberichten zufolge Klage einreichen gegen die vorübergehende Abschaltung des Atomkraftwerkes Biblis A. Damit zeigt der Energiekonzern RWE wieder einmal: Profit ist wichtiger als der Schutz der Bevölkerung.

Das Vorgehen des Energieriesen RWE macht gleichzeitig deutlich:
Mönchengladbach, dessen Energieversorger NVV zu knapp 50% im Besitz von RWE ist, hat sich einen Partner angelacht, der uns umweltpolitisch in die Steinzeit zurückführen wird.

„Wir Atomkraftgegner mussten uns immer wieder von der Atomlobby vorwerfen lassen, wir würden durch unsere Ablehnung der Atomenergie die Menschheit in die Steinzeit zurückbefördern. Wer die mit Taschenlampen hantierenden Arbeiter im Atomkraftwerk Fukushima im Fernsehen gesehen hat, weiß: die Atomlobby, allen voran RWE, bringt uns zurück in die Steinzeit“ erklärt Bernhard Clasen, Ratsherr der LINKEN Mönchengladbach.

Gerade nach Fukushima und vor dem 25. Jahrestag von Tschernobyl sollte der Augenblick gekommen sein, dass sich Mönchengladbach, bekannt auch durch seinen Umweltpreis „Die Goldene Blume von Rheydt“, Deutschlands ältestem Umweltpreis, endlich von RWE trennt.

Ein Konzern, der längere Laufzeiten von Atomkraftwerken durchsetzen will, darf nicht Partner der NVV sein.

RWE ist Miteigner der Firma URENCO. Die von Urenco betriebene Wiederaufbereitungsanlage in Gronau beliefert japanische Atomkraftwerke mit angereichertem Uran und schickte 20 Tausend Tonnen abgereicherten Atommüll nach Russland, unter anderem nach Angarsk, der Stadt, die möglicherweise bald Partnerstadt von Mönchengladbach sein wird.

 
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