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25 Jahre nach Tschernobyl: FUKUSHIMA PDF Drucken E-Mail
Samstag, 12. März 2011

Update: Unter dem Motto: „Jetzt erst recht: Atomkraftwerke abschalten“, ruft DIE LINKE Mönchengladbach gemeinsam mit Bündnis90/Die Grünen, für Mittwoch 16.03.2011 zur Teilnahme an einer Mahnwache auf. Sie findet ab 18.00 Uhr in Mönchengladbach, auf dem Alten Markt statt.
Bilder der Aktion

Mönchengladbachs Linke zur Reaktorkatastrophe nach dem Erdbeben in Japan

Die Mönchengladbacher LINKE trauert um die vielen Opfer der Erdbebenkatstrophe in Japan. „Unser Mitgefühl gilt den vielen Menschen und wir hoffen, dass die vielen Vermissten noch lebend gerettet werden können“, so Ratsherr Bernhard Clasen, „In Japan ist jetzt internationale Hilfe gefragt, doch hier in Deutschland müssen wir aufgrund der Reaktorkatastrophe erneut über unsere eigene Energiepolitik reden.“

Hiroshima und Nagasaki stehen für den Auftakt des atomaren militärischen Horrors. Nun steht eine weitere japanische Stadt für die Schrecken der sogenannten „friedlichen“ Atomenergie: Fukushima. Die Radioaktivität um das AKW von Fukushima, so berichten unterschiedliche Quellen, ist um ein Vielfaches erhöht. Agenturen berichten von einer Explosion im Reaktor. Und das AKW Fukushima ist nicht die einzige Atomanlage in der von Erdbeben und Tsunamis heimgesuchten Region. Die japanische Regierung hat den atomaren Notstand ausgerufen. Auch Deutschland wird von einem japanischen Tschernobyl betroffen sein, sollten radioaktive Wolken von dort eine Woche später in Mitteleuropa eintreffen.

Die Meldungen widersprechen sich. Während Quellen von einer einsetzenden Kernschmelze, dem schlimmsten Fall im Betrieb eines Atomkraftwerkes, berichten, melden  andere Quellen, es bestehe kein Grund zur Beunruhigung, die japanische Regierung habe alles im Griff. Vieles erinnert an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Auch dort hatten die Behörden zunächst den Eindruck vermittelt, es sei alles nicht so schlimm.

„Die Ereignisse von Japan zeigen, die Atomenergie ist extrem gefährlich. Nicht wir kontrollieren die Atomenergie, die Atomenergie kontrolliert uns“, erklärte Bernhard Clasen, Ratsherr der LINKEN in Mönchengladbach.

„Auch in Mönchengladbach werden die Gefahren dieser Energie von Verwaltung und Rat nicht ernst genommen“ so Clasen. „Ein Antrag der LINKEN im Rat der Stadt Mönchengladbach Ende letzten Jahres, Atomtransporte durch Mönchengladbach zu verbieten, war von allen  anderen Parteien abgelehnt worden. Die Ereignisse von Japan sollten uns Mahnung sein, auch hier in Mönchengladbach gegen die unkontrollierbare Atomenergie zu kämpfen“ so Bernhard Clasen.

 
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