Home arrow DIE LINKE. MG arrow Pressemitteilungen arrow Schöne Bescherung: DEUTSCHE BANK eröffnet für 4 Milliarden € Spielcasino in Las Vegas

DIE LINKE. MG

So erreichen Sie uns

Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach

Montag und Dienstag
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Donnerstag und Freitag
10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Montag und Freitag ist Sozialberatung

Weiterer Kontakt hier

Suche

Schöne Bescherung: DEUTSCHE BANK eröffnet für 4 Milliarden € Spielcasino in Las Vegas PDF Drucken E-Mail
Freitag, 17. Dezember 2010

Einer der größten Profiteure der Finanz- und Bankenkrise, die Deutsche Bank, hat am 15.12.2010 in Las Vegas ein Spielcasino eröffnet. Was die Medien noch süffisant mit „Die Deutsche Bank steigt ins Glücksspielgeschäft ein“ (u.a. Der Spiegel) beschreiben, sorgt beim Ortsverband der Partei DIE LINKE. Mönchengladbach für Unglauben, Unverständnis und Empörung. In das Gebäude des Spielcasinos mit 3000 Betten haben die Ackermänner die unglaubliche Summe von 4 Milliarden € investiert. Ein gut gewähltes Investment, mit astronomischer Rendite für die Bank AG. Die Banken in Deutschland hatten ja genug Zeit um sich in das Glücksspielgeschäft einzuarbeiten.

„Erst verkauft die Deutsche Bank giftige Papiere an die Konkurrenz, lässt sich dann den drohenden Verlust der verzockten Papiere durch die zahlungsunfähigen Banken vom Steuerzahler bezahlen und besitzt dann auch noch die Dreistigkeit, mit dem von Steuerzahler bezahltem Geld ein Casino in Las Vegas zu eröffnen“, sagt Jörg Ring, Mitglied im Vorstand des Ortsverbandes. „Las Vegas, Mafia, Glücksspiel, Bank – scheint ja auch völlig normal zu sein, bei der Erfahrung“, so Ring.

Das es in Nevada keine Einkommenssteuer gibt, zählt dann schon eher zur Normalität. „Wie soll man das noch dem Steuerzahler klar machen, dass trotz Milliardenverlusten bei den Banken, an denen auch die Deutsche Bank einen Hauptanteil hat, nicht nur weiter gezockt und Bonis gezahlt werden, jetzt eröffnet die Deutsche Bank auch noch ein Zockerparadies in Las Vegas für 4 Milliarden. Das ist doch ein Faustschlag in das Gesicht eines jeden Steuerzahlers! Da kann man wirklich nur noch sagen, schöne Bescherung!“ sagt der Sprecher des Ortsverbandes Erik Jansen.

Der Ortsverband kann die blanke Wut der Menschen nachvollziehen, da man nur noch erkennen kann, dass sich dieses Gewerbe aus Steuergeldern bedient, sich ein Leistungsloses Millionen Einkommen auszahlt, in altrömischer Dekadenz lebt und dann behauptet, sie seien systemrelevant und daher sei das Unterstützen mit Steuergeldern alternativlos.

 
< zurück   weiter >