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Der Skandal ist KLEIN PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 14. Dezember 2010

Am 13. Dezember 2010 hatte der grüne Ratsherr Thomas Diehl im Online-Dienst „Twitter“ zum Afghanistan-Trip von Karl-Theodor zu Guttenberg geschrieben:
„[...], da kann sich Goebbels propagandamäßig noch was abgucken!“
Die Mönchengladbacher LINKE begrüßt die Entschuldigung von Diehl für diese Formulierung und meint:

Der Skandal ist KLEIN

Der Skandal ist nicht der Vergleich eines örtlichen Ratsherren. Der eigentliche Skandal ist wie Not und Elend benutzt werden, um die Quote zu erhöhen. "Da fliegt jemand auf Kosten der SteuerzahlerInnen in ein Kriegsgebiet und hat im Handgepäck die Zusage auf einen exklusiven Show-Auftritt bei Kerner live aus dem Krisengebiet", ärgert sich Kreissprecher Torben Schultz.

Für DIE LINKE ist es unverständlich, wie bei so einer PR-Kampagne Frau Guttenberg auch noch klar sagt, was jeder weiß: "Das ist kein spaßiger Ausflug, das ist bitterer Ernst".
Dem kann die LINKE nur zustimmen. "Wir haben in Afghanistan nicht nur umgangssprachlich Krieg, wie der Minister dieses Jahr einräumte, sondern wir haben dort ganz real tote Zivilisten und Soldaten zu beklagen. Dieser Krieg gehört sofort beendet und nicht auch noch medial ausgeschlachtet", erklärt Schultz.

"Der Skandal ist KLEIN", erklärte Ratsherr Bernhard Clasen zu der Empörung der CDU über den Vergleich. "Zur Erinnerung: auf Befehl von Oberst KLEIN waren am 4. September 2009 über hundert Menschen in Afghanistan verbrannt worden. Der eigentliche Skandal ist, dass er dies straflos hat tun können", so Clasen.

 
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