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Standortfrage BIS-Zentrum lösen! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 25. November 2010

DIE LINKE. unterstützt Forderung des BIS-Zentrums nach Lösung der Standortfrage

In der Mitgliederversammlung des BIS-Zentrums am Sonntag, dem 21.11.2010, stand auf der Tagesordnung unter Punkt 9 die Standortfrage. Hier ging es darum, ob das BIS-Zentrum weiter in den Räumlichkeiten auf der Bismarckstraße 97-99 bleiben kann.

Ausschlaggebend für diese Fragestellung war und ist ein 3 ½ Jahre altes Gutachten der Stadt, welches dringende Renovierungsarbeiten in einer geschätzten Höhe von ca. 1,5 bis 1,7 Millionen Euro veranschlagt. Darauf hin hat sich der Vorstand des BIS-Zentrums in der Vergangenheit alternativ um eine eventuelle Lösung mit einem Ausweichquartier bemüht. Allerdings hat die Stadt dem BIS-Zentrum bis zum heutigen Tage keine Alternative vorschlagen können, so dass der Vorstand des BIS-Zentrums daraufhin ein eigenes Gutachten in Auftrag gegeben hat, was zu gänzlich anderen Ergebnissen kommt wie das städtische Gutachten. In diesem Gutachten werden die Kosten um einiges niedriger beziffert (ca. 800.000 €), sodass die veranschlagten Kosten hier drastisch reduziert werden könnten.

Angesicht der finanziellen Lage der Stadt und ihrer Verpflichtung gegenüber dem BIS-Zentrum, einen Erhalt des Kulturvereins für einen Zeitraum von 25 Jahren zu garantieren, findet DIE LINKE., dass die Politik endlich die Frage des Standortes für das BIS-Zentrum angehen sollte. Sowohl der Oberbürgermeister Herr Bude als auch sein damaliger OB-Kontrahent Herr Post hatten, ebenso wie die anderen OB-Kandidaten, dem BIS-Zentrum Hilfe seitens der Stadt zum jetzigen Standort zugesagt. Die Mitglieder des Rates der Stadt haben ebenfalls einen Zeitraum bis spätestens 2011 zur Lösung vorgegeben. Herr Krumbein, der Vorsitzende des BIS-Zentrums, fordert daher zu Recht, dass die Politik nun ihre eigenen Zusagen auch umsetzt. „Mehr als dreieinhalb Jahre ist jetzt diskutiert worden und nun ist es an der Zeit, dass dieses Problem endlich gelöst wird“, sagte der Vorsitzende auf der Mitgliederversammlung.

„Die Gebäude sind im Eigentum der Stadt und müssen so oder so renoviert werden. Jegliche weitere Verzögerungen lassen entstehende Kosten auch nicht gerade geringer werden. Je länger man wartet, desto teurer wird es. Die Planungen des BIS-Zentrums werden durch die anhaltende Unklarheit stark beeinträchtigt. Auch kann der Vorstand unter diesen Umständen keine Sponsoren finden, denn wer sponsert schon etwas, wenn man nicht weiß, ob das zu unterstützende Objekt nächstes Jahr überhaupt noch zur Verfügung steht“, sagt Mario Bocks, der DIE LINKE. im Beirat des BIS-Zentrums vertritt. Der Vorstand des BIS-Zentrums ist sich durchaus bewusst, das eine Finanzierung dieser Frage sehr schwierig ist, allerdings sollten versprochene Zusagen eingehalten werden. „Eine verbindliche Garantie kann man doch nicht außer Kraft setzen, indem man die Lösung anfallender Probleme einfach auf die Zeit nach dem Ablauf der Garantie verschiebt“, sagt Ulla Heinrich (Kulturausschuss).

DIE LINKE. Mönchengladbach unterstützt die Forderung des BIS-Vorstands nach einer Lösung zugunsten des auch in der Geschichte der Stadt Mönchengladbach traditionellen Standortes (früheres städtisches Museum) des BIS-Zentrums bis 2011.

 
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