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Hermann Scheers Vermächtnis PDF Drucken E-Mail
Montag, 18. Oktober 2010

Hermann Scheer ist tot. Die Mönchengladbacher LINKE trauert um einen SPD-Politiker, der sich als Protagonist der erneuerbaren Energien und engagierter Gegner der Atomwirtschaft weit über alle Parteigrenzen einen Ruf als konsequenter Umweltschützer erworben hatte. Der „Solarpapst“  hatte kürzlich sein Buch "Der energethische Imperativ - 100% jetzt - Wie der vollständige Wechsel zu erneuerbaren Energien zu realisieren ist" fertig gestellt. In diesem stellt der SPD-Bundestagsabgeordnete und Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. anschaulich dar, dass ein weltweiter Umstieg zu erneuerbaren Energien in 25 Jahren, regional auch noch schneller, möglich ist. Scheer, Verfechter der erneuerbaren Energien und Träger des Alternativen Nobelpreises, war ein klarer Gegner der Atomenergie.

In seinem letzten Kommentar wandte sich Hermann Scheer erneut gegen die von Schwarz-Gelber Regierung & Atomwirtschaft durchgesetzte Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken von durchschnittlich 12 Jahren. Diese sei nicht nur Wortbruch, sondern auch Verletzung eines Vertrages, der im Juni 2000 zwischen der rot-grünen Bundesregierung und der Atomwirtschaft zum Ausstieg aus der Atomenergie geschlossen worden war.

„Das Anliegen des sozialdemokratischen Atomkraftgegners Hermann Scheer sollte uns allen parteienübergreifend ein Vermächtnis sein, wenn wir die lebensfeindliche und umweltfeindliche Energien überwinden und auf eine umweltfreundliche Energieproduktion umsteigen wollen“ erklärte Sabine Cremer, Sprecherin der LINKEN Mönchengladbach und gleichzeitig Mitglied des Umweltausschusses für die LINKEN.

„Mönchengladbach hat mit RWE einen Partner in der Energieversorgung der NVV, der sich mit seinem Eintreten für die Verlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland und den Ausbau eines Atomkraftwerkes im rumänischen Cernavoda, obwohl das mitten in einem
Erdbebengebiet liegt, einen Namen als Umweltzerstörer gemacht. Es stände der Stadt Mönchengladbach gut an, sich von einem derartigen Partner zu trennen.“ erklärte Bernhard Clasen, Mitglied des Rates der Stadt Mönchengladbach.

 
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