Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach
Dienstags bis Freitags
von 10 - 12 und 16 - 18 Uhr
| Wie käuflich ist die Politik? |
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| Mittwoch, 25. August 2010 | |
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30 Milliarden EUR wollen die Atomstromkonzerne zahlen, damit die Atomkraftwerke 12 Jahre länger als bisher laufen dürfen. Und damit noch nicht genug: Die geplante Brennelementesteuer soll für den Preis auch nicht eingeführt werden. Dieser Ablasshandel ist für die Konzerne kein Problem. Allein RWE erhöhte im ersten Halbjahr 2010 seinen Gewinn um 22% auf 6,1 Milliarden Euro. Gegen diese Käuflichkeit in der Politik und für das Abschalten der Atommeiler demonstrierten am Wochenende in über vierzig Städten 4000 BürgerInnen. So auch in Mönchengladbach, denn die Energiepolitik ist in unserer Stadt auch weitestgehend in der Hand von RWE.
Die Niederrheinische Versorgung und Verkehr (NVV AG) ist eine Aktiengesellschaft, entstanden im Dezember 1998 aus der Niederrheinische Licht- und Kraftwerke AG (NLK, 100%ige Tochter der RWE Energie AG) und den Stadtwerken Mönchengladbach. Als Aktiengesellschaft ist die NVV natürlich der Gewinnmaximierung zugunsten ihrer Aktionäre verpflichtet, die Versorgung der BürgerInnen ist also ein Geschäft und keine gesellschaftliche Aufgabe.
Bei einer solchen Eigentumskonstellation ist eine Energiewende zu alternativen Energien natürlich eine Illusion. Denn alte und große Atom- und Kohlekraftwerke bringen hohe Gewinne.
DIE LINKE in NRW fordert die Vergesellschaftung der Energiekonzerne, ihre Netze gehören in öffentliches und demokratisch kontrolliertes Eigentum. Nur unter diesen Bedingungen ist eine Energiewende möglich! |
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