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Gegendarstellung zum RP Artikel vom 18.08.2010 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 19. August 2010

Gegendarstellung zu der Überschrift "Linkspartei verteidigt Gladbacher Islamschule" und dem Artikel in der Rheinischen Post vom 18.08.2010 auf Seite 3 und in der Onlineausgabe

DIE LINKE. Mönchengladbach hat die Islamschule NICHT verteidigt!

DIE LINKE. Mönchengladbach ist am 17.08.2010 mit einer Pressemitteilung "Weiterhin einen braunen Nährboden verhindern!" an die Presse gegangen. Darin wurde von dem Kreisverband begrüßt, dass sich bisher die BürgerInnen nicht von den rechtsextremistischen Strömungen vereinnahmen lassen, die die Ansiedelung der Islam-Schule in Eicken für ihre Islam- und ausländerfeindliche Propaganda missbrauchen. Weiter wurde wörtlich gesagt, dass DIE LINKE. die religiösen Auffassungen des Vereins 'Einladung zum Paradies' nicht teilt und dass DIE LINKE. Mönchengladbach einen Gottesstaat, egal welcher Religion, ablehnt.

In der Pressemitteilung hat DIE LINKE. darauf hingewiesen, dass eine Überwachung des Vereins durch den Verfassungsschutz noch kein Beweis für eine wirkliche Verfassungsfeindlichkeit ist. Für DIE LINKE. ist die Grundlage des Miteinanders, die Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihres Glaubens und ihrer sexuellen Ausrichtung, diese darf nicht infrage gestellt werden. Dies gilt selbstverständlich auch und gerade für den Verein der Islamschule. Doch genau hier liegen bisher keine Fakten vor, dass die Islamschule gegen unsere Verfassung verstößt oder andere Rechtsverletzungen begangen hat (mal abgesehen von einem Problem bei der Baugenehmigung). Jedoch betrachtet DIE LINKE. auch die öffentlichen Beteuerungen des Vereins zu ihrer Verfassungstreue skeptisch. Am Ende hat DIE LINKE. dazu aufgefordert, "Miteinander - nicht übereinander reden!" und wieder zu einer sachlichen Diskussion zu kommen.

Und zu dem Punkt des miteinander redens gibt es getrennt von der Pressemitteilung einen Bericht zu einem stattgefundenen Treffen von Mitgliedern des Ortsverbands DIE LINKE. Mönchengladbach-Stadt mit Mitgliedern des Kulturzentrums As Sunnah - der Bericht ist auf der Webseite zu finden und lag der RP vor. Dieses Treffen ist nach dem Motto "Audiatur et altera pars" (auch die andere Seite muss gehört werden) zustande gekommen.

Für die Partei DIE LINKE. ist es unverständlich, wie daraus eine Verteidigung der Islam-Schule abgeleitet werden kann. Die Position ist klar:
1. Es gibt keine inhaltlichen Gemeinsamkeiten mit den Salafiten
2. Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden

 
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